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31.12.2012

Ölpreise uneinheitlich


US-Haushaltsstreit im Blick

Die Ölpreise haben sich am letzten Handelstag des Jahres uneinheitlich entwickelt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung kostete am Montag 109,17 US-Dollar. Das waren 32 Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Auf Jahressicht ist der Preis damit um gut sechs Prozent gestiegen. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte am Montag um 34 Cent auf 91,14 Dollar zu, was einem Rückgang seit Jahresanfang um gut sechs Prozent entspricht.

Für den Preisanstieg beim US-Öl am Montag machten Händler Hoffnungen auf ein Umschiffen der Fiskalklippe in buchstäblich letzter Minute verantwortlich. Medienberichten zufolge kamen die Demokraten den Republikanern bei den Verhandlungen um Steuererhöhungen in mehreren Punkten entgegen. Der "Washington Post" zufolge boten sie nicht nur an, die Steuern erst für Haushalte ab einem Jahreseinkommen von 450.000 Dollar (340.000 Euro) anzuheben. Sie ließen demnach auch ihre bisherige Forderung nach einer Erhöhung der Erbschaftssteuer fallen, um den Konservativen einen Deal schmackhafter zu machen. Kommt es bis zum Jahreswechsel nicht zu einer Vereinbarung, treten automatisch Steuererhöhungen für alle und massive Ausgabenkürzungen in Kraft ("Fiskalklippe").

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) wurde am Montag nicht veröffentlicht. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 108,03 Dollar. Das waren 1,11 Dollar mehr als am Mittwoch. Damit ist der Preis auf Jahressicht um gut ein Prozent gestiegen. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.


(APA/dpa-AFX)


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