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27.12.2012

Ölpreise gefallen

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US-Haushaltsstreit verunsichert

Die Ölpreise sind Donnerstag angesichts des anhaltenden US-Haushaltsstreits gefallen. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung 110,21 US-Dollar. Das waren 86 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 44 Cent auf 90,55 Dollar.

Eine Einigung im Haushaltsstreit der USA noch vor dem Jahreswechsel wird immer unwahrscheinlicher. Gelingt Republikanern und Demokraten bis zur Silvesternacht kein Durchbruch, drohen im nächsten Jahr massive Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen - mit schweren Folgen für die Weltwirtschaft. Der demokratische Fraktionschef im Senat, Harry Reid, warf den Republikanern vor, eine Lösung zu torpedieren. "Derzeit passiert nichts im Haushaltsstreit", sagte Reid. Die USA sind der größte Ölverbraucher der Welt.

Aber auch das enttäuschend ausgefallene US-Verbrauchervertrauen habe die Ölpreise belastet, sagten Händler. Das Verbrauchervertrauen des Conference Boards war um 6,4 Punkte auf 65,1 Zähler gefallen. Bankvolkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 70,0 Punkte gerechnet. Insgesamt blieb das Handelsvolumen zwischen den Feiertagen jedoch niedrig.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legte zuletzt zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 106,92 US-Dollar. Das waren 1,01 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

(APA/dpa-AFX)


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