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14.12.2012

Zertifikate-Markt Österreich: Kleines November-Plus von 39 Millionen Euro

(c)


Zertifikate Forum Austria veröffentlicht den Marktbericht für November 2012

Wie das Zertifikate Forum Austria im Marktbericht für November 2012 berichtet, kann der heimische Zertifikatemarkt gegen Jahresende noch einmal leicht wachsen. Konkret geht es um einen Anstieg um 39 Millionen Euro bzw. 0,3 Prozent.

Damit ist der österreichische Zertifikatemarkt weiterhin 13,7 Milliarden Euro schwer. Auf Jahressicht ist das ein Plus von 742 Millionen Euro bzw. 5,7 Prozent. Den leichten Anstieg hat man laut ZFA-Informationen höheren Volumina bei Zinsprodukten zu verdanken.

Open Interest mit/ohne Zinsen

Wenn man den Open Interest exklusive der Zinsprodukte der laut ZFA „führenden Zertifikate-Emittenten Österreichs“ heranzieht (das sind die Raiffeisen Centrobank, die Volksbank, die Erste Group Bank, die Bank Austria und die Royal Bank of Scotland - sie vereinen einen geschätzten Marktanteil von 75 Prozent), zeigt sich im Vergleich zum Oktober eine leicht rückläufige Tendenz. Das Minus beträgt 5 Millionen Euro bzw. 0,1 Prozent. In Summe liegt der Open Interest aber weiterhin bei 5,67 Milliarden Euro.

Die Ursache für den kleinen Rückgang ist schnell gefunden. Die Anlageprodukte präsentierten sich nämlich etwas leichter, während die Hebelprodukte sogar zulegen konnten. Da der Anteil von Anlageprodukten am Gesamtmarkt mit 99,3 Prozent jedoch exorbitant hoch ist, konnten die Hebelprodukte mit ihrem kleinen Anteil von 0,7 Prozent den Rückgang nicht kompensieren.

Bei den strukturierten Zinsprodukten freut man sich beim ZFA über einen November-Zuwachs von 34 Millionen Euro bzw. 0,7 Prozent. Damit liegt die Gesamtsumme bereit bei 4,64 Milliarden Euro. Seit dem Jahreswechsel sind die strukturierten Zinsprodukte um 457 Millionen Euro bzw. 10,9 Prozent gewachsen.

Umsätze sinken

Bei den Umsätzen gibt es im November (im Gegensatz zum Oktober) einen Rückgang zu beklagen. Das Handelsvolumen sank um 15 Millionen Euro bzw. 6,4 Prozent und liegt damit per Ende November bei 221 Millionen Euro.

Der Umsatz von Anlageprodukten liegt bei 79,6 Prozent, der Anteil von Hebelprodukten beläuft sich auf 20,4 Prozent.