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09.07.2012

Goldpreisprognosen klaffen immer stärker auseinander

(c)


Von 1000 bis 6000 ist alles möglich

Die Goldpreisprognosen sind disparater denn je. Fondsmanager Ben Davies, Mitgründer und Chief Executive Officer von Hinde Capital Ltd., sieht in einem Bloomberg-Interview (http://www.bloomberg.com/video/coul... ) in den nächsten Jahren einen Goldpreis in den nächsten zwei, drei Jahren von bis zu 6000 Dollar aufgrund der massiven Geldmengenausweitung. Heuer sieht er einen Preis von 2000 Dollar.

Dagegen predigt Dieter Wermuth von Wermuth Asset Management das Platzen der seiner Meinung bestehenden Goldblase und sieht bittere Zeiten für Goldanleger (http://www.welt.de/finanzen/a... ). Seiner Meinung rechtfertigen nur Zinsen um den Nullpunkt einen hohen Goldpreis und die Argumente für einen steigenden Goldpreis gleichen inzwischen Verzweiflungstaten. Er sieht weder eine Inflationsgefahr noch sonst einen Grund, warum man Gold haben müsse. Weil der Inflationsschutz des Golds wegen der drohenden Deflation nicht benötigt werde, sei es derzeit nicht gefragt.
Dass Gold nur halb so teuer sein dürfte, haben auch die zwei Professoren Claude B. Erb (Business Professor an der Duke University) und Campbell Harvey (Ökonom beim National Bureau of Economic Research) argumentativ darzulegen versucht, indem sie diverse Pro-Gold-Argumente zu widerlegen versuchen (http://www.finews.ch/news/finan... ).
SpeculativeInvestor.com Steve Saville hält dem dagegen, dass es im aktuellen Bullenmarkt noch keine Phase gegeben habe, die auch nur ansatzweise „von einer Stimmung geprägt war, wie sie während der spektakulären Kursgewinne beim Gold 1979 und beim Rohöl 2008 geherrscht hatte“ (http://www.goldseiten.de/artikel/14... ). Das werde erst kommen.
Auch James West von www.midasletter.com sieht das hyperinflationäre Bailout-Spiel kommen, wo letztlich nur mehr die Notenpresse als Mittel der Staatsfinanzierung diene und die Flucht in Gold zunehmen werde (http://www.goldseiten.de/artikel/14... ).

Dass Jim Rogers, Marc Faber oder die bekannten Vermögensverwalter Mack & Weise, oder Felix Zulauf nach wie vor auf Gold setzen, braucht eigentlich gar nicht extra erwähnt zu werden.

(cr)


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