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22.11.2010 08:37
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EVN-Tochter RAG bohrt in Polen nach Schiefergas

Technologisch anspruchsvoll, aber durch steigende Gaspreise mehr und mehr rentabel
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Ende November wird die Rohöl-Aufsuchungs AG (eine Tochter der EVN) im Nordwesten Polens erstmals nach Schiefergas bohren, kündigt RAG-Projektleiter Hans-Jürgen Handler an. Vom neuen Energieträger Schiefergas, der die USA bereits nahezu unabhängig von Erdgas-Importen gemacht hat, werden im baltischen Becken Polens zwischen 1.400 und 3.000 Milliarden Kubikmeter vermutet - das grösste derartige Vorkommen in Europa. Schiefergas findet man überall dort, wo im Verlauf der Erdgeschichte einmal Meeresboden war, Plankton herabsinken konnte und unter Ausschluss von Sauerstoff von Sedimenten bedeckt wurde. An den Rohstoff heranzukommen ist technisch aufwändig und teuer, weil er in grosser Tiefe liegt und die Gesteinsschichten, die das Erdgas binden, mit hohem Druck aus Pumpen zum Bersten gebracht werden müssen. Dazu verwendet man Wasser, das mit flüssiger Zellulose und Pottasche vermischt ist.

Bei ihren Bohrungen in Polen arbeitet die RAG im Rahmen eines Joint Ventures unter dem Namen "Saponis" mit zwei US-amerikanischen und einem italienischen Energieversorgungsunternehmen zusammen. "Saponis" wird 100 km westlich von Danzig auf einer Fläche von rund 3.000 Quadratkilometern bergmännisch aktiv werden. "Wir werden dort bis in eine Tiefe von knapp 3.800 Metern bohren", erklärt Handler. Sollte das Konsortium auf Schiefergas stoßen, werde es vier bis sechs Jahre dauern, um das Vorkommen zur Marktreife und in den Verkauf zu bringen. "Mit der Technik, die wir heute zur Verfügung haben, lassen sich maximal 20 Prozent einer Formation erschliessen", rechnet der RAG-Projektleiter vor. Nach Expertenschätzungen wird Schiefergas in grossem Stil in Europa erst ab 2020 wirtschaftlich rentabel werden.
 
(nöwpd)
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michikaa
Willkommen im Club...2014-12-11 19:02:25
318 Postings

seit 2008-11-13

Dass es mit einem Gewinn wie von zuletzt 109 Millionen Euro diesmal nichts wird, hatte der niederösterreichische Versorger EVN bereits angekündigt. Hohe Abschreibungen vermasseln bekanntlich das Jahresergebnis 2013/14. Was unterm Strich übrig bleibt, gab der Konzern am Donnerstag bekannt: ein Verlust von 299 Millionen Euro. Unverändert bleibt allerdings die Dividende: 42 Cent je Aktie werden ausgeschüttet.

...2014 ist das Jahr der übernatürlich hohen Abschreibungen,...hoffentlich wird 2015 besser..?

LASKler
6576 Postings
seit 2012-02-28
> Re(1): Willkommen im Club...2014-12-11 20:11:05


Zugegeben, habe die mir zufügen Zahlen nur überflogen, aber Operativ wäre EVN Positive gewesen. Abschreibungen Bulgarien & Moskau ziehen das Ergebnis ins Negative. Mich persönlich stört das dass EK unter 40% fällt. ABER durch den Billigen Gaspreis. Sollte es für die Thermischen Kraftwerke leichter werden. http://aktien-portal.at/m/mobile_b...



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