Verbund - Über S&P-Rating schwebt nicht länger Abstufungsgefahr

Bonitätsnote bestätigt - Ausblick auf "stabil" geändert
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Der Verbund (im Bild: CEO Wolfgang Anzengruber) hat mit der geplanten Kapitalerhöhung, die Ende September von der Hauptversammlung abgesegnet werden soll, bereits ein Ziel erreicht: Die Ratingagentur Standard&Poor's (S&P) hat das Langfrist-Rating mit "A-" bestätigt und gleichzeitig den Ausblick von "negativ" auf "stabil" geändert.

Die Bonitätsnoten des Verbund-Konzerns waren zuletzt von beiden grossen Ratingagenturen - S&P und Moody's - mit einem negativen Ausblick versehen. Moody's hat dies noch nicht geändert.

"Wir erwarten, dass die Kapitalerhöhung noch vor Jahresende stattfindet. Als Folge sollten die zuletzt abgeschwächten Kredit-Kennzahlen wieder ein Niveau erreichen, das dem aktuellen Rating angemessen ist", schreibt S&P-Analyst Tuomas Erik Ekholm.

Das finanzielle Risikoprofil des Unternehmens bezeichnet er als "signifikant", da der Verbund sich zuletzt angesichts seines Expansions-Programms stärker verschuldet hat. Per Ende Juni 2010 wies der Verbund lang- und kurzfristige Schulden von 4,5 Mrd. Euro aus, das EBITDA der letzten zwölf Monate belief sich auf 1,12 Mrd. Euro.


(bs)

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© boerse-express.com 03.09.2010