Die Analysten heimischer
Banken sehen für die am Montag anstehenden Ergebnisse zum ersten Halbjahr des Anlagenbauers
Andritz eine Steigerung des Nettogewinns bei gleichzeitigem leichten Umsatzrückgang.
Beim Auftragseingang erwarten die Experten der
Raiffeisen Centrobank (RCB) und der
Erste Group im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 einen durchschnittlichen Anstieg von 18,10 Prozent auf 2,023 Mrd.
Euro. Beim
Umsatz dagegen wird ein Minus von 3,14 Prozent auf 1,525 Mrd. Euro prognostiziert. Das
Betriebsergebnis (Ebit) wird sich laut den Analysten voraussichtlich auf 88,2 Mio. Euro steigern, was einem Plus von 69,5% entspricht. Auch beim Betriebsergebnis nach Abschreibungen (Ebitda) wird ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erwartet, nämlich um 29,48 Prozent auf 115,5 Mio. Euro. Der
Nettogewinn wird sich nach Schätzungen der Experten um 77,97 Prozent auf 61,4 Mio. Euro erhöhen.
Die Steigerung beim Auftragseingang sei unter anderem auf die Belieferung des türkischen Wasserkraftwerkes Ilisu in der Höhe von 340 Mio. Euro im 2. Quartal zurückzuführen, meinen die Experten. Für einen positiven Effekt sorgt ausserdem der Grossauftrag eines chinesischen Edelstahl-Werks, so Analyst Bernhard Selinger von der RCB. Erste-Group-Analyst Gerald Walek verweist darüber hinaus darauf, dass mit einer allgemeinen Verbesserung der wirtschaftlichen Lage sowie mit im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Margen zu rechnen ist.