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06.08.2010 15:19
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BE100: ‘Q2-Zahlen stärker als Frühindikatoren'

Die BE-Experten erwarten, dass die positiven Unternehmensberichte kurzfristig der dominierende Faktor sind. Die Mehrheit sieht Bankaktien im Gleichklang mit dem Markt performen.

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Mehrheitlich positive Unternehmenszahlen auf der einen und schwache Frühindikatoren auf der anderen Seite sind derzeit wie Sonne und Regen für die Aktienmärkte, die sich in diesem Spannungsfeld bewegen. Welche Impulse letztendlich im laufenden dritten Quartal den grösseren Einfluss haben werden, wollten wir von den BE 100 - das ist das Expertenforum des BE - in der aktuellen Umfrage wissen.

Rund 48 Prozent sind der Meinung, dass die positiven Unternehmensberichte zum zweiten Quartal der wichtigste Faktor sind und ein sich verbesserndes Momentum zur Folge haben. 26 Prozent sehen die rückläufigen Frühindikatoren als dominierenden Faktor, der sich als negativ für die Kursentwicklung erweist bzw. erwarten, dass sich die Einflüsse die Waage halten.

"Wir erwarten eine Seitwärtsbewegung im 3. Quartal mit mehr Risiko nach unten als nach oben", meint Anlage-Experte Andreas Wölfl von Minerva Investments. "Deutlich negative Impulse könnten nur die Verschärfung der Schuldenkrise - z. B. Griechenland hält die Auflagen des IWF nicht ein - oder ein Einbruch in China mit nachfolgender Schockwelle an den internationalen Finanzmärkte haben." Ein anderes BE100-Mitglied meint: "Die Aktienanalysten werden ihre hohen 2011er Prognosen reduzieren müssen, und im Q3 werden dann wohl vorsichtige 2012er-Schätzungen eintreffen."

Bankaktien im Gleichklang

Im Vorfeld der Veröffentlichung der Banken-Stresstests gab es am Markt die Hoffnung, dass die Bankaktien nachfolgend eine ähnlich starke Outperformance schaffen wie die Banktitel in den USA nach der Publikation der Testergebnisse im Vorjahr. Die BE100-Experten sehen das mehrheitlich aber nicht so. Auf Sicht der nächsten drei Monate erwarten 53% eine Performance im Gleichklang mit dem Markt. 26% prognostizieren eine Outperformance der Bankaktien, 2% eine Underperformance gegenüber dem breiten Markt.

"Grundsätzlich macht der ganze Banken-Stresstest viel zu sehr den Eindruck einer gezielten Marketing-Aktion, mit der die Öffentlichkeit beschwichtigt werden soll. Und wo bleibt der Stresstest für die wahren Wackelkandidaten wie HGAA oder ÖVAG?", fragt Andreas Dolezal von Schiketanz Capital Advisors in diesem Zusammenhang.

Andreas Wölfl ergänzt: "Die Banken stecken in einem Dilemma. Sofern sich die Situation nicht verbessert, gibt es keinen Grund, Bankaktien zu kaufen. Stellt sich eine Verbesserung ein, wird der Mehrwert durch Bankensteuer-Ideen und sonstige Begierden der Finanzminister ruiniert. Wir sehen auf lange Sicht keine Notwendigkeit für ein Investment in europäische Bankaktien." Ein anderer BE100-Experte führt an, dass die Banken zwar nun transparenter sind. Negativ sei allerdings, dass die Kriterien nicht 100%ig vergleich-bar und "wasserdicht" seien.

Neue Steuern oder nicht?

Das dritte Thema der Juli-Umfrage war möglichen Steuererhöhungen gewidmet: "Die österreichische Regierung wird ihr Sparbudget für 2011 erst nach den Landtagswahlen vorlegen. Falls für die Staatssanierung Steuern erhöht werden sollten, wofür sprechen Sie sich aus?" Die satte Mehrheit - nämlich 58% - sieht generell keine Notwendigkeit für höhere Steuern. 21% können sich eine Erhöhung der Einkommenssteuer-Spitzensätze bzw. die Einführung von Vermögenssteuern vorstellen. Ebenfalls 21% halten eine Anhebung von Verbrauchssteuern (etwa die MWSt oder im Umwelt-Bereich) für sinnvoll.

"Die Attraktivität des Standorts Österreich, sowohl für Unternehmen als auch für Führungskräfte, langfristig aufrechtzuerhalten bzw. noch weiter zu stärken, verbietet von vornherein jede Diskussion um so genannte Reichensteuern oder z. B. die Abschaffung der Gruppenbesteuerung, wobei eben leider schon die Diskussion darüber schädlich ist", meint Thomas Wilhelm, Partner Ernst & Young und Leiter Asset Management Tax. "Eine Ausweitung der Besteuerung von Kapitalerträgen würde darüber hinaus auch die private Pensionsvorsorge belasten. Am ehesten wäre vermutlich die schon so oft bemühte Finanztransaktionssteuer als neue Einnahmequelle geeignet, wiewohl sich auch in diesem Fall Gegenargumente vorbringen lassen. Am Ende des Tages wird die Regierung jedoch vermutlich den leichtesten Weg gehen, der in einer Anhebung von Verbrauchssteuern besteht."

Ein anderer BE100-Experte: "Eine Sanierung muss ausgabenseitig erfolgen; wenn Steuern erhöht werden, dann für die Umwelt oder etwas Vergleichbares, nicht die MWSt." Weitere Kommentare lauten: "So leid es mir tut (und es betrifft mich selbst), wenn es um rasche Sanierung geht, müssen die Vermögenden einmal einen höheren Beitrag leisten. Zu beachten ist nur, dass bei uns der Spitzensteuersatz schon sehr tief beginnt und rund 15% der Erwerbstätigen gar keine Lohn- bzw. Einkommensteuer bezahlen. Das ist extrem unsinnig." Und: "Die Politiker haben den Begriff des Sparens nicht verstanden. Sparen bedeutet nicht, mehr Abgaben von den Bürgern oder Unternehmen zu verlangen, sondern in den eigenen Reihen zu sparen."

Details zu den BE100 finden Sie unter http://www.boerse-express.com/be100

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wegeman1
Wieder eine verlorene Woche für EBS Anleger.2012-05-23 10:51:58
142 Postings

seit 2008-10-13

Das war´s also für diese Woche.
Nicht mal bis zur Wochenmitte hat die Gegenbewegung gedauert.
Die Amis haben uns wieder a Haxl g´stellt mit ihrem
gestrigen Späthandel.
Die EBS wird wohl noch diese Woche wieder unter die 14 rutschen. Also wieder eine verlorene Woche.
Gewinne kann wohl nur mehr der machen, der einige zehntel
EUR zwischen Tageshoch und -tief tradet, weiss nicht wer sich das antut, und mit der neuen KG-Steuer macht das auch keinen Sinn mehr.

, Nr. 1 
antworten
hastinico
595 Postings
seit 2009-04-27


abwarten, nach den gr wahlen ist die ebs unter 10.- zu haben, dann geduld und beim heutigen kurs oder mehr wieder raus

, Nr. 2 
antworten
dempire
468 Postings
seit 2009-11-11


Du denkst tatsächlich dass die EBS bis Ende Juni noch 45% an Wert verliert?
20% sind sicherlich drin, aber alles darüber ist sehr pessimistisch ausgelegt.

, Nr. 3 
antworten
stcorona
6864 Postings
seit 2009-04-22


also so ist es auch wieder nicht, der Montag brachte doch die €14,52
und heute Mittwoch, Moment ich seh mal nach, per 14,55 Uhr am Punkt doch 5 cents Gewinn, da € 14,57 mit.... , Moment ich schau mal nach...., ja mit etwas Aufwärtspotential nach oben um 16,00 Uhr Hauspreisindex und Neubauverkäufe...na geht doch, also nix miesmachen bitte...

...gestern wurde allerdings schön angefüttert, damit sich das abstechen auch lohnt, solange der Kurs sein Niveau hält kann die Vola nicht viel Schaden anrichten.

Die Zeit bis am 17. Juni ist sehr lange an der Börse, ein stupides Seitwärtstreten ist da nicht gefragt. Der Markt sucht sich schon die richtigen Meldungen aus um die CT zu erfüllen. Je höher die Vola, desto mehr Geschäft.

Die gestrigen überraschend guten Zahlen direkt am CT Wendepunkt aus der USA bettelten ja gerade nach einer bad news, aber woher in der Schnelle nehmen ? Wozu haben wird den Papademus, der soll Orakel spielen und der Markt sucht sich dann selbst was aus und fällt. Ist ja echt wahr, die Griechen verpatzen einem wirklich alles.
Its all about Greece and Europe. Und der Papademos arbeitet ja auch täglich hart an der Rettung und macht sich Sorgen, das muss man schon verstehen und nicht abartig an Verschwörung, G&S etc.
reden und immer recht haben wollen und andere Meinungen, nämlich die Banken wären in Ordnung, könnten sich sowas nicht leisten, sind durchwegs ehrlich, in den Dreck ziehen. Dafür muss man auch mal eine Lanze brechen...

, Nr. 4 
antworten
stcorona
6864 Postings
seit 2009-04-22


...der Vorhang geht leider wieder zu, einen € unter 1,26 kann man nicht ignorieren, 1,2584 Alarmsignal und der DAX sieht sich wirklich noch die 6290 an, ob das die E B S aushält oder die Welle kommt ?

RAUS - der EURO fällt wie ein Stein !

, Nr. 5 
antworten
viva Barcelona
532 Postings
seit 2006-06-12


leider fängt es schon wieder so an mit der EBS wie zwischen August - November 2011

Crash 2x mehr als 6% und 2 minimal minus Tage = 4 Tage in Folge ca. -14% dann die Erholungs Tage ein Hohn +1,36% dann +3,59% während die RBI und andere mehr als 6% im Plus waren

und heute -4,33% während RBI nur 2,58% ja das gab es schon mal

und daher glaube ich das die 13,75 nicht halten werden, es sei denn Heute beim Gipfel gibt's ein Wunder


, Nr. 6 
antworten
dempire
468 Postings
seit 2009-11-11


Vielleicht seid ihr Nörgler ja heute zufrieden. Alles im roten Bereich, ausser EBS und ATX.

, Nr. 7 
antworten
hastinico
595 Postings
seit 2009-04-27


wo schaust du nach ebs im minus, rbi im plus - die rbi hat im 1.quartal mehr gewinn gemacht als die ebs im ganzen jahr, sagt doch alles oder?

, Nr. 8 
antworten
hastinico
595 Postings
seit 2009-04-27




Letzter Preis
14,360 -0,07%
ISIN: AT0000652011
Datum, Zeit
24.05.2012, 10:01:40


, Nr. 9 
antworten
dempire
468 Postings
seit 2009-11-11


Zum Zeitpunkt des Posts war die EBS bei mir im grünen.

, Nr. 10 
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wegeman1
142 Postings
seit 2008-10-13


Meine Herren, einfach mal abwarten. Ob´s heute schön oder grauslig wird, liegt wie immer in den Händen von DJ und S&P.
Mir könn´ ma nur zuschauen, und raten ob´s rauf oder runtergeht. Die Befindlichkeiten der Amis sind für mich nicht durchschaubar.

, Nr. 11 
antworten
hastinico
595 Postings
seit 2009-04-27


dzt. alles zu unsicher, warte die gr wahlen ab - entweder unter 10.- oder über 17.-, gr wird es uns zeigen

, Nr. 12 
antworten
dempire
468 Postings
seit 2009-11-11


Schaut nach dem Beginn einer Rallye aus.

, Nr. 13 
antworten


* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000652011

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