SW Umwelttechnik, BDI und EVN bei Greenfield-Investitionen besonders aktiv
Im Zuge der Krise ist die Internationalisierung heimischer
Unternehmen nahezu zum Stillstand gekommen. Nicht so bei klimafreundlichen Investments im Ausland. Unter den globalen Top-20-Investoren in Umwelttechnologien - etwa Windturbinen oder Solarkollektoren - befinden sich drei österreichische Firmen, geht aus dem heute, Donnerstag, präsentierten "World Investment Report" (WIR) 2010 der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) hervor.
Demnach hat die an der Wiener
Börse notierte
SW Umwelttechnik zwischen 2003 und 2009 weltweit 10 Greenfield-Investitionen getätigt. BioDiesel International (BDI) hatte im selben Zeitraum sieben Investments zu verzeichnen und der niederösterreichische Energieversorger
EVN fünf, davon drei in Südosteuropa. Auf Platz eins lag die dänische Vestas Wind Systems (21 Investments), gefolgt von
Siemens und General Electrics (je 13). Insgesamt gab es 806 Investitionen auf der grünen Wiese.
Weltweit beliefen sich die Direktinvestitionen (FDI) in alternative Stromerzeugung, Recycling und Umwelttechnologien im Vorjahr auf 90 Mrd. Dollar (70 Mrd.
Euro). Dabei wurden rund 40 Prozent der klimafreundlichen FDI-Projekte in Entwicklungsländern durchgeführt, sagte Elisabeth Türk von der UNCTAD vor Journalisten. Hauptgeldgeber seien etablierte transnationale Unternehmen.