Die ÖIAG hatte geplant, wie in der
Post auch in der
Telekom Austria die Vergütung der Aufsichtsräte substanziell zu erhöhen. Nachdem die Erhöhung in der Post aufgrund massiver öffentlicher Kritik zurückgenommen wurde, ist dieses Projekt auch in der Telekom Austria abgeblasen worden. "Es wird definitiv keine Erhöhung geben", hieß es am Abend aus dem
Unternehmen.
Laut "Wiener Zeitung" und
"Österreich" hätte Michaelis als Aufsichtsratsvorsitzender 2009 40.000
Euro erhalten, statt 30.000 im Jahr davor. Michaelis würde davon allerdings nicht profitieren, da diese Einnahme mit seinem Gehalt in der ÖIAG gegengerechnet würde. Michaelis' Stellvertreter hätte 2009 30.000 statt bisher 22.000 Euro bekommen, die anderen AR-Mitglieder 20.000 statt 15.000. Außerdem hätte die Teilnahme an Ausschusssitzungen nun für einfache Mitglieder mit 10.000 Euro und für den Vorsitzenden mit 15.000 vergütet werden sollen - bisher gab es dafür kein Geld.