Sandoz wurde ausgezeichnet

Landessieger Tirol der Initiative "Arbeitsplätze durch Innovation"
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Mit dieser Auszeichnung ehren die Arbeiterkammer und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft vorbildliche österreichische Unternehmen, die mit ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeit einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen leisten. Die Urkunde wurde von Tirols AK-Präsident Erwin Zangerl und dem Strategie-Direktor der FFG, Michael Binder, im Rahmen eines Festaktes in Kundl übergeben.

"Mit dieser Initiative machen wir deutlich, wie Forschung und Innovation zu wirtschaftlichem Erfolg und einem Zuwachs an Beschäftigung führt. Am Beispiel erfolgreicher Unternehmen wie der Sandoz GmbH wird so auch die Bedeutung der direkten Forschungsförderung sichtbar", so Michael Binder anlässlich der Auszeichnung. AK-Präsident Präsident Zangerl: "Gerade Sandoz beweist, dass Innovationskraft ein wesentlicher Standortfaktor geworden ist. Hochqualifizierte und -motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dazu ein weitsichtiges Management, haben die Basis für diesen weltweit erfolgreichen Industriebetrieb gelegt." Für Landesrat Bernhard Tilg ist Sandoz "ein Paradebeispiel dafür, wie ein Gesamtsystem von der Forschung bis zur erfolgreichen Vermarktung funktionieren kann."

Ernst Meijnders, CEO Sandoz GmbH, nahm die Auszeichnung entgegen. Diese sei nicht "nur" Bestätigung der bisherigen Arbeit, sondern auch ein Ansporn, den erfolgreichen Weg konsequent fortzusetzen: "Wir werden auch weiterhin kräftig in Forschung und Entwicklung investieren - gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Denn Innovation bildet die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum und damit auch für die Schaffung neuer Arbeitsplätze." Beweis: Seit dem Jahr 2000 ist Sandoz in Österreich um rund 100 Mitarbeiter jährlich gewachsen. Die Innovationskraft der Unternehmen sei wesentlich für einen zukunftssicheren Standort, betonte Meijnders, doch dafür brauche es auch eine maßgeschneiderte Unterstützung der öffentlichen Hand: "Eine besondere Rolle spielt die indirekte steuerliche Forschungsförderung. Hier schließen wir uns den Forderungen der Industriellenvereinigung an, die Forschungsprämien von derzeit 8 auf 12 % zu erhöhen, das würde unseren Forschungsstandort deutlich aufwerten."

Insgesamt beschäftigte die Sandoz GmbH in Österreich mit 31.12.2009 2.866 Mitarbeiter, ca. 600 davon sind in Forschung und Entwicklung tätig. Sie entwickeln qualitativ hochwertige Arzneimittel mit neuen, verbesserten Darreichungsformen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Entwicklung schwierig herzustellender Produkte. Diese Ausrichtung gipfelt in den so genannten Biosimilars, das sind die Nachfolgeprodukte von komplexen, biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln und ein bedeutender Wachstumsmarkt im Gesundheitswesen. Sandoz besitzt als einziges Unternehmen weltweit Zulassungen für drei Biosimilars - zwei davon werden am Tiroler Standort in Kundl hergestellt.

 


© boerse-express.com 13.03.2010