Kabinett aus hochrangigen amerikanischen Regierungsvertretern soll künftig die Ausfuhren der weltweit größten
Volkswirtschaft ankurbeln. US-Präsident
Barack Obama unterzeichnete in Washington die entsprechende Anweisung für eine umfassende Exportinitiative. "In Zeiten, in denen Millionen Amerikaner keinen Job haben, ist die Förderung von Exporten auf kurze Sicht ein Muss", sagte der Präsident. Dem "Kabinett zur Förderung der Exporte" sollen unter anderen die US-Außenministerin, der Finanz- und der Handelsminister angehören. Daneben installierte Obama ein beratendes Exportgremium.
Obama unterstrich sein Ziel, die US-Ausfuhren innerhalb der nächsten fünf Jahre zu verdoppeln. Dadurch soll die Schaffung von zwei Millionen neuen Jobs unterstützt werden. Weltweit soll daher verstärkt auch das diplomatische Personal auf Märkten für amerikanische Produkte werben. Der Präsident selbst will auf seiner Asien-Pazifik-Reise in der kommenden Woche mit gutem Beispiel vorangehen. "Eine starke wirtschaftliche Partnerschaft" könne "Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Pazifiks schaffen", sagte Obama. Er kündigte außerdem an, dass er aus Sicherheitsgründen das Kontrollsystem für die Ausfuhr von strategischen, hochtechnologischen Exportgütern überarbeiten lassen will. Verteidigungsminister Robert Gates werde die Neuerungen in den kommenden Wochen bekanntgeben.