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25.02.2010 10:37
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Börsentalk Vormittagspause: bwin, EVN, BASF, Allianz, etc.

Österreich und Deutschland am 25. Februar 2010

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Wiener Börse eröffnet schwächer

Der heimische Aktienmarkt ist mit Kursabschlägen in die Sitzung am Donnerstag gestartet. Nach rund einer Stunde Handelszeit steht der ATX bei 2.470 Punkten - das enstpricht einem Abschlag von 1,1 Prozent. Im Vergleich zur Börse in Frankfurt ist es dem Wiener Aktienmarkt noch nicht gelungen, sein Minus einzugrenzen.

Zahlen hat heute in der Früh bwin vorgelegt. Der Internetwetten-Anbieter kündigte für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 eine deutliche Ergebnisverbesserung an. Das berinigte Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) wird zwischen 100 und 105 Millionen Euro erwartet. Diese Prognose liegt exakt in den Erwartungen der Analysten. 2008 wurde ein EBITDA von 48 Millionen Euro erzielt. Darüber hinaus will das Unternehmen für 2009 erstmals eine Dividende ausschütten. Nach anfänglichen deutlichen Kursverlusten konnte sich die Aktie etwas erfangen udn steht zur Zeit bei 42,43 Euro - das entspricht einem Abschlag von rund 2 Prozent.

Zulegen konnten dagegen die Aktien der EVN. Der kalte Winter hat dem Energiekonzern im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 Schub gegeben. Der Umsatz stieg um 4,5 Prozent auf 769 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis legte auf 95,1 (Vorjahr: 87,9) Millionen Euro zu, der Nettogewinn um rund ein Drittel auf 74 Millionen. Analysten hatten mit einem Gewinn von 66 Millionen Euro gerechnet.

Europas Aktienmärkte schwächerer Eröffnung

Die europäischen Aktienmärkte präsentierten sich zu Beginn der Börsensitzung am Donnerstag sehr volatil. Unsicherheiten über die weitere Entwicklung im finanzschwachen Griechenland sorgten anfangs für Kursabschläge von knapp 1 Prozent im DAX. Nach rund einer Stunde Handelszeit konnte das Minus jedoch fast zur Gänze abgebaut werden. Ähnlich auch die Entwicklung im DJ Euro Stoxx 50 Index. Hier konnten die anfänglichen Kursverluste in der ersten Handelsstunde deutlich eingegrenzt werden. Die Vorgaben aus Übersee waren gemischt. An der Wall Street konnten die Kurse in der zweiten Sitzungshälfte zulegen, an den asiatischen Börsen dominierten dagegen die negativen Vorzeichen.

In Deutschland wurden heute in der Früh eine Reihe von Unternehmensergebnissen veröffentlicht. Deutlich im Plus notieren die Aktien von BASF. Die Titel legten über 4 Prozent auf 42,42 Euro zu. Der Chemiekonzern hat heute seine Zahlen für das vierte Quartal 2009 bekanntgegeben. Der Gewinn konnte gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal von 313 Millionen auf 455 Millionen Euro gesteigert werden. Damit wurden auch die Analystenerwartungen von 320 Millionen Euro übertroffen. Der Umsatz von 13,2 Milliarden Euro lag im Rahmen der Erwartungen, aber rund 8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Für den Ausblick 2010 wurden zwar keine konkreten Zahlen genannt, das Management erwartet jedoch für 2010 einen deutlichen Anstieg des Gewinnes, der vor allem aus höheren Volumina und Synergieeffekten aus der Ciba-Übernahme resultieren soll.

Leicht zulegen konnten heute die Aktien der Allianz. Die Titel legten knapp 1 Prozent auf 82,75 Euro zu. Der Konzern legte ein solides Ergebnis für das Jahr 2009 vor und erhöhte die Dividende um 17 % auf 4,10 Euro je Aktie.

Zu den grössten Kursverlierern unter den DAX-Werten zählten die Aktien von RWE mit einem Abschlag von rund 2 Prozent auf 62 Euro. Der Energieversorger legte Jahres- und Quartalszahlen vor, die über den Erwartungen der Analysten lagen. Abgestraft wurde die Aktie allerdings damit, dass das Unternehmen den mittelfristigen Áusblick deutlich nach unten abstufte.

Kräftig nach unten ging es auch mit den Aktien der Solarworld. Die Titel verloren 3,4 Prozent auf 10,38 Euro. Der Solarkonzern legte enttäuschende Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 vor.

Quelle: bankdirekt.at AG

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Finanztransaktionssteuer - Rechnung der Regierung sorgt bei Experten für Kopfschütteln2012-02-12 13:53:57
DOK
253 Postings
seit 2008-09-08
> 50 Mrd. € BUST?2012-02-12 18:13:08


Da liegt wohl ein (Freud`scher) Fehler vor. Es können wohl nur 50 Mio. € gewesen sein ...

Man sollte bei diesen Milchmädchenrechnungen nicht vergessen, dass die div. Regierungen (insbesondere unter der SPÖ) seit Jahrzehnten, zuletzt sehr erfolgreich, die Wiener Börse und damit den Kapitalmarkt abwirtschaftet.

Nicht nur, dass unsere Wirtschaft damit massiv benachteiligft wurde/wird:
Wo sollen also die herbeigewünschten Einnahmen herkommen, wenn es bei uns nur noch lächerliche Umsätze gibt???

Wie war das doch gleich mit dem Absägen des Astes, auf dem man sitzt?
Es wäre dieser Regierung (und diesen unfähigen Politikern) durchaus zu wünschen, dass sie sich selber absägt.

Allerdings, was kommt danach? HCS?

, Nr. 2 
antworten
nurmut
4254 Postings
seit 2007-10-22
>> Re(1): 50 Mrd. € BUST?2012-02-12 18:58:23


Dok, tu da nicht rätseln

hängt von der Berechnungsmethode ab, 500 bis 1 Mrd....

siehe Text des Regierungspapiers:

".....Finanztransaktionssteuer
Die EU-Kommission plant die Einführung einer Finanztransaktionssteuer im Jahr
2014. Steuersatz 0,1% auf Handel mit Aktien und Anleihen und 0,01% auf Handel
mit Derivaten. Nach dem EU-Modell ließen sich EU-weit 50 Mrd. Euro einheben.
Würde die FTT nach dem BIP verteilt, würde Österreich 2 % - also rund 1 Mrd. Euro
jährlich – einnehmen. Geht man vom Anteil am Transaktionsvolumen in Österreich
aus, wären es rund 1 % und daher rund 500 Mio. Euro jährlich. ....."


Wer es glaubt wir selich

, Nr. 3 
antworten


* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

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