Weniger Umsatz, aber Konzernergebnis erreicht plus 22,3 nach minus 9,7 Millionen Euro - dank Sondereffekten.
Laut vorläufigen Zahlen büsste
Head im Vorjahr beim
Umsatz 2,1 Prozent auf 319 Millionen
Euro ein. Gut verlief das Geschäft im Racketsportbereich, wo der Umsatz um 3,9 Prozent zulegen konnte, minus 3,9 Prozent waren es im Wintersportbereich und minus 12 im Tauchsport. Das
EBIT wurde von 1,91 auf 8,37 Millionen Euro gesteigert (bereinigt sind es 11,96 nach 0,86 Millionen Euro), das Konzernergebnis drehte von minus 9,74 auf plus 22,33 Millionen.
Die Bereinigungen betreffen das nun weitgehend abgeschlossene Umstrukturierungsprogramm, das 2009 Kosten für die Verlagerung der Tennisballproduktion nach China und die Reorganisation der Skiproduktion beinhaltete. Der grosse Sprung beim Überschuss erklärt sich auch durch die erfolgte Umschuldung eines Teils der Finanzverbindlichkeiten: Im Rahmen eines nicht-öffentlichen Umtauschangebots wurden bestehende Senior Notes im
Nennwert von 85,7 Mio. Euro gegen neue Senior Secured Notes im Nennwert von 43,7 Mio. sowie 22.491.278 Stammaktien getauscht. Die Transaktion führte zu einem Ertrag von 40,3 Mio. Euro verringert um 11,0 Miollionen latenten Steueraufwand aus der Verwendung von Verlustverträgen.
Zum Ausblick heisst es: Es ist zu früh im Jahr, um die
Performance des Unternehmens für 2010 vorherzusagen, doch wurde die Kostenbasis an das Niveau der aktuellen Umsätze angepasst, und das
Unternehmen verfügt über die Infrastruktur, um bei einer einsetzenden Erholung der Märkte wieder auf Wachstumskurs gehen zu können.