Dow Jones wieder unter 10.000-Punkte-Marke - Sorgen wegenFinanzproblemen in einigen Euro-Ländern
Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag mit schwächeren Kursen geschlossen. Der
Dow Jones Industrial
Index sank 103,85 Punkte oder 1,04 Prozent auf 9.908,38 Einheiten. Der weltbekannteste Börsenindex ging damit erstmals seit dem 4. November 2009 unter der Marke 10.000 Punkten aus dem Handel an der Wall Street.
Der
S&P-500 Index fiel 9,46 Punkte (minus 0,89 Prozent) auf 1.056,74 Zähler. Der
Nasdaq Composite Index verringerte sich um 15,07 Einheiten oder 0,70 Prozent auf 2.126,05 Zähler.
Die Sorgen um die Staatshaushalte einiger
Euro-Länder sei auf die Wall Street übergeschwappt, hieß es am Markt. "Insbesondere gibt es Befürchtungen am Markt, dass die
Banken möglicherweise Abschreibungen oder Kapitalerhöhungen vornehmen müssen", sagte ein Börsianer. Im Hintergrund belasteten den Finanzsektor weiterhin die von US-Präsident
Barack Obama geplanten regulatorischen Änderungen.
So zählten Bankentitel auch zu den größten Verlierern im US-Leitindex.
Aktien von JPMorgan verloren 1,57 Prozent auf 37,70 US-Dollar, für Titel der Bank of America ging es um 3,47 Prozent auf 14,48 Dollar nach unten. Aktien des Börsenbetreibers Nasdaq OMX verloren nach Zahlen 3,99 Prozent auf 18,05 Dollar. Die für das laufende Jahr anvisierten Kosten fielen Börsianern zufolge höher aus als erwartet.
Gegen den
Trend stemmten sich Aktien von Home
Depot mit plus 2,18 Prozent auf 28,59 Dollar. "Nachdem wir die Aktien jahrelang gemieden haben, sind wir nun für die weitere Entwicklung von Home Depot optimistisch, da sich der Häusermarkt erholt", schrieben die Analysten von Morgan Stanley und nahmen die Titel in ihre "Best Ideas List" auf.
Auch Motorola waren mit plus 2,66 Prozent auf 6,57 Dollar gefragt. Händler verwiesen auf einen Kommentar des Anlegermagazins "Barron's", demzufolge der
Kurs um bis zu 40 Prozent steigen könne, wenn Motorola sein Handygeschäft abspalten würde.
Aktien von Google hielten sich mit 0,41 Prozent auf 533,47 Dollar im Plus. Der Internet-Konzern will laut dem "Wall Street Journal" zufolge dem populären Kurznachrichten-Dienst Twitter mit einem eigenen Angebot Konkurrenz machen. Zudem führt Google Kreisen zufolge gemeinsam mit einem Konsortium unter der Führung von Walt Disney Gespräche über eine Beteiligung an Chinas größter digitaler Medien-und Werbegesellschaft. Disney-Papiere verloren nur unterdurchschnittlich. (Forts.) ste
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