Die Wiener
Börse hat die Sitzung am Montag bei gutem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der
ATX stieg 14,9 Punkte oder 0,62 Prozent auf 2.407,59 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex ungefähr auf der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.408 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ:
Dow Jones/New York -0,07 Prozent,
DAX/Frankfurt +0,92 Prozent, FTSE/London +0,62 Prozent und CAC-40/Paris +1,22 Prozent.
Der ATX startete mit einem Kursplus in die neue Handelswoche.
Marktteilnehmer sprachen von einem "gemischten Bild an den Märkten". "Am Vormittag gab es eine Erholung zu beobachten, die war jedoch nur von kurzer Dauer", hiess es weiter. Erst im Späthandel konnten die europäischen Märkten im Windschatten der Wall Street wieder deutlicher ins Plus drehen.
Einige Titel, die zuletzt stärker gelitten hatten, konnten sich wieder etwas erholen. So legten
voestalpine 2,63 Prozent auf 25,33
Euro zu und
Vienna Insurance Group verbesserten sich um 2,01 Prozent auf 33,56 Euro. Bei der voestalpine wurde auf einen freundlichen europäische Rohstoff-Sektor verwiesen. Zudem hat HSBC die Einstufung für die heimischen Stahltitel von "neutral" auf "overweight" und das Kursziel von 27 auf 32 Euro angehoben.
Die heimischen Bankwerte zeigten sich volatil. Nach festerem Start drehten die Papiere klar ins Minus ab, konnten sich dann aber wieder steigern.
Raiffeisen International schlossen nach einer positiven Analystenstimme 2,84 Prozent höher bei 34,79 Euro. Die Analysten der
Erste Group haben ihr Anlagevotum von "hold" auf "buy" angehoben und sehen ein Kursziel von 50 Euro. Die
Aktien der Erste Group gewannen leicht um 0,31 Prozent auf 25,60 Euro.
Telekom Austria konnten sich um 1,55 Prozent auf 9,81 Euro verbessern. Schwach zeigten sich hingegen die heimischen Ölwerte.
OMV rutschten in einem freundlichen europäischen Sektor 1,06 Prozent auf 27,91 Euro ab.
Schoeller-Bleckmann mussten ein Minus von 3,42 Prozent auf 35,25 Euro verbuchen.
Zu den gröeren Verlierern zählten
DO&CO mit einem Abschlag von 3,69 Prozent auf 14,60 Euro.
A-Tec verloren 2,11 Prozent auf 9,28 Euro und
bwin schlossen 2,12 Prozent schwächer bei 41,50 Euro.