Wenn schon eine CEE-Bank, dann Raiffeisen International

Erste Group empfiehlt den Kauf von Raiffeisen International, Kursziel 50 Euro
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Wie in Westeuropa hellte sich zuletzt auch in CEE das konjunkturelle Umfeld auf. Für die dort tätigen Banken ergibt sich damit die Chance auf so etwas wie ein nettes Körberlgeld - die jeweiligen Landeswährungen spiegeln den verbesserten makroökonomischen Ausblick wider: Diese Entwicklung zeigt sich beim Forint wie folgt: Am 5. März ‘09 erreichte Ungarns Währung ihr vorläufiges Tief, damals mussten 316 Forint je Euro auf den Tisch geblättert werden, heute sind es 273. Ähnlich die Situation beim Zloty - im Februar 2009 waren 4,9 notwendig, um einen Euro zu bekommen, nun sind es 4,1.

Banken verfolgen die Bewegungen der FX-Kurse genau, waren ja ausgerechnet diese einer der Auslöser für das lange negative Sentiment Branchenvertretern gegenüber. Denn in Zeiten des wirtschaftlichen Booms wurden in den CEE-Staaten Fremdwährungskredite zuhauf vergeben. Als die Währungen dann ins Trudeln kamen, hatten viele Kreditnehmer das Problem, die nun erhöhten Zins- bzw. Rückzahlungen nicht leisten zu können. Die Folge: In den Bankbilanzen stiegen die Vorsorgen für ausfallgefährdete Kredite dramatisch an. Mit der neuen FX-Entwicklung könnte das wieder drehen. Auch vor diesem Hintergrund stuft die Erste Group die Aktie der Raiffeisen Int. auf ‘Kaufen’, Kursziel 50 Euro.
 
gill
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© boerse-express.com 08.02.2010