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05.02.2010 12:11
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UniCredit glaubt weiterhin an Wien - 2.800 Punkte zum Halbjahr, Plus von 10% Ende 2010

Liste von sechs Toppicks mit zyklischen und defensiven Werten - Umfasst CA Immo, Immofinanz, Strabag, Andritz, Mayr-Melnhof und Post

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Die UniCredit Group hat für die ersten Monate dieses Jahres eine unverändert positive Einschätzung zum österreichischen Aktienmarkt und sagt einen Anstieg des ATX-Index in diesem Jahr um 10% voraus. Allerdings mahnt der gesamtwirtschaftliche Ausblick weiterhin zu gewisser Vorsicht; deshalb empfiehlt die UniCredit-Gruppe den Kauf ausgewählter Aktien und rät zu einer sorgsamen Beobachtung der Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Daten in diesem Jahr. "Die österreichische Wirtschaft hat die Rezession überwunden, und die Konjunktur dürfte sich im ersten Halbjahr 2010 weiter langsam erholen", meinen die Experten. Nach einem Rückgang um 3,8% im Jahr 2009 geht die UniCredit davon aus, dass das österreichische BIP 2010 um 1,3% und im Jahr 2011 um 1,4% steigen wird.

Bei der Präsentation ihres "First Quarter Austrian Equity Scout", der den österreichischen Investoren auf der jährlichen Kapitalanlegerkonferenz in Kitzbühel vorgestellt wurde, bestätigte die UniCredit, dass sich der Aufwärtstrend des ATX-Index fortsetzen dürfte, wobei der Index noch im ersten Halbjahr einen Stand von 2.800 Punkten erreichen sollte. "Das Umfeld für österreichische Aktien wird sich in den nächsten Monaten voraussichtlich weiter verbessern - ungeachtet dessen, dass die marktentscheidende Frage gegenwärtig noch unbeantwortet bleibt, ob der Gewinnausblick für 2011 bestätigt werden kann. Dies wird sich erst nach der anstehenden Berichtssaison und im Laufe des Jahres 2010 zeigen", heisst es einer Aussendung an die Presse.

Die UniCredit Group geht davon aus, dass sich die Unternehmensgewinne deutlich erholen werden; ein Anstieg um jeweils fast 30% in 2010 und 2011 ist wahrscheinlich. Dieser kräftige Anstieg der Gewinne pro Aktie sei im Wesentlichen das Ergebnis einer nach erfolgten Restrukturierungsmaßnahmen niedrigeren Kostenbasis und der Konjunkturbelebung. Das stärkere Wachstum der Gewinne pro Aktie bedeutee, dass der ATX mit einer Prämie gegenüber anderen europäischen Aktienmärkten auftreten dürfte. "Angenommen, das beschriebene Szenario stellt sich als richtig heraus, darf dennoch nicht verschwiegen werden, dass die Unternehmensgewinne in 2011 das Niveau von 2006 immer noch nicht erreichen würden", so die UniCredit Group.

Liste von sechs Einzelwerten

Die UniCredit Group rät zu einem selektiven Investmentansatz und stellt eine Liste von sechs Einzelwerten heraus, die sowohl zyklischen als auch defensiven Aspekten gerecht werden. "Die UniCredit hat für die nächsten Monate weiterhin eine positive Einschätzung zu Immobilienwerten abgegeben, weshalb CA Immo Anlagen unverändert zu den empfohlenen Einzelwerten zählt und Immofinanz neu in diese Liste aufgenommen wird." Auch Strabag bleibt in der Empfehlungsliste, die von der Bank zusätzlich um Andritz "vor dem Hintergrund eines steigenden Auftragsvolumens in zyklischen Geschäftsbereichen" erweitert wurde. Mayr-Melnhof, das auch neu in der Liste erscheint, weise eine "interessante Mischung aus zyklischen Geschäftssegmenten und niedrigem Beta auf, die im Zuge einer neuerlichen Verlangsamung des Konjunkturaufschwungs zunehmend an Attraktivität gewinnen könnte". Die Österreichische Post stellt schliesslich den defensiven Teil des österreichischen Aktienportfolios der UniCredit dar.
 
(red)
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Finanztransaktionssteuer - Rechnung der Regierung sorgt bei Experten für Kopfschütteln2012-02-12 13:53:57
DOK
253 Postings
seit 2008-09-08
> 50 Mrd. € BUST?2012-02-12 18:13:08


Da liegt wohl ein (Freud`scher) Fehler vor. Es können wohl nur 50 Mio. € gewesen sein ...

Man sollte bei diesen Milchmädchenrechnungen nicht vergessen, dass die div. Regierungen (insbesondere unter der SPÖ) seit Jahrzehnten, zuletzt sehr erfolgreich, die Wiener Börse und damit den Kapitalmarkt abwirtschaftet.

Nicht nur, dass unsere Wirtschaft damit massiv benachteiligft wurde/wird:
Wo sollen also die herbeigewünschten Einnahmen herkommen, wenn es bei uns nur noch lächerliche Umsätze gibt???

Wie war das doch gleich mit dem Absägen des Astes, auf dem man sitzt?
Es wäre dieser Regierung (und diesen unfähigen Politikern) durchaus zu wünschen, dass sie sich selber absägt.

Allerdings, was kommt danach? HCS?

, Nr. 2 
antworten
nurmut
4254 Postings
seit 2007-10-22
>> Re(1): 50 Mrd. € BUST?2012-02-12 18:58:23


Dok, tu da nicht rätseln

hängt von der Berechnungsmethode ab, 500 bis 1 Mrd....

siehe Text des Regierungspapiers:

".....Finanztransaktionssteuer
Die EU-Kommission plant die Einführung einer Finanztransaktionssteuer im Jahr
2014. Steuersatz 0,1% auf Handel mit Aktien und Anleihen und 0,01% auf Handel
mit Derivaten. Nach dem EU-Modell ließen sich EU-weit 50 Mrd. Euro einheben.
Würde die FTT nach dem BIP verteilt, würde Österreich 2 % - also rund 1 Mrd. Euro
jährlich – einnehmen. Geht man vom Anteil am Transaktionsvolumen in Österreich
aus, wären es rund 1 % und daher rund 500 Mio. Euro jährlich. ....."


Wer es glaubt wir selich

, Nr. 3 
antworten


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