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Von Bettina Schragl
Ab Mitte dieser Woche ist es wieder so weit: Ab dann kommt wieder ein Schwall an Statements zur aktuellen Wirtschaftslage auf Sie zu - darunter auch einige Negativ-Szenarien. Schliesslich wird auch Dr. Doom, Nouriel Roubini, beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos zu Gast sein. Politiker, CEOs und andere Wirtschaftsgrössen werden dort u.a. über ´"Troubles with Bubbles", "Financial Risk Management 2.0" und die "neue Normalität" des weltweiten Wachstums sinnieren - via Blogs, Twitter und Video soll das Gipfeltreffen der Mächtigen dieses Mal so offen wie noch nie für jedermann sein.
Apropos Roubini: Mit seiner Einschätzung, wonach das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte in den USA nachlassen wird, befindet er sich aktuell nicht mal mehr im "extremen" Outsider-Bereich. Die jüngsten Polit-Forderungen nach Bankensteuern zeigen eine Gefahr für 2010 auf: Entwickelt sich die Wirtschaft nicht so gut wie erwartet, könnte es eine grössere Enttäuschung werden, als viele bislang annehmen, was wiederum auf den Märkten lastet. Entwickelt sich die Wirtschaft jedoch gut, dann könnten von Politikern noch ähnliche (einmalige) Ideen a la Bankensteuer auftauchen. Dem Erfindungsreichtum sind ja da bekanntermassen keine Grenzen gesetzt. Aus dem Börse Express vom 25. Jänner 2010
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