Wieder Überflutungen nach Unwetter in NÖ
Keine Atempause gibt es für Niederösterreichs Feuerwehren: Starke Regenfälle haben ab Freitagnachmittag erneut 1.100 Einsatzkräfte auf den Plan gerufen - diesmal in den Bezirken Krems, Horn und Melk. Dramatisch war die Situation in Spitz an der Donau. Dort wurden Straßen überflutet und Keller unter Wasser gesetzt. Die durch die Wachau führende B3 musste zwischen Krems und Melk gesperrt werden.
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Zwischen Mühldorf und Spitz soll die Fahrbahn durch die Wassermengen teilweise weggerissen worden sein. Insgesamt standen am frühen Abend - bei steigender Tendenz - 73 Feuerwehren im Einsatz. Von 42 im Bezirk Krems, waren allein 30 in Spitz involviert. Dort war die Situation ähnlich wie beim jüngsten Donau-Hochwasser vor wenigen Tagen. Allerdings kam das Wasser diesmal von der anderen Seite, nämlich von drei Bächen. Der Ortsteil Hinterhaus stand unter Wasser, das Wasser drohte, nach Spitz zu fließen.
Laut Neuhauser betrug der aktuelle Wasserstand des üblicherweise etwa 30 Zentimeter hohen Spitzerbaches vier Meter. Zusätzlich war eine Suche nach einer vermissten Person im Gang.
(apa)