Die Wiener
Börse hat die Sitzung am Freitag mit Verlusten beendet. Der
ATX fiel um 31,54 Punkte oder 1,50 Prozent auf 2.067,84 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 52 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.120 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MESZ:
DAX/Frankfurt -0,21 Prozent, FTSE/London -0,00 Prozent und CAC-40/Paris +0,09 Prozent.
Aktienhändler berichteten von einem extrem ruhigen Wochenausklang. Bedingt durch den Feiertag in den
USA blieben auch in
Wien die Umsätze sehr schwach. Impulse in Form von kursrelevanten Unternehmensnachrichten blieben am Freitag ebenso aus. Nach der Erholungsbewegung vom Frühling könnte nun eine Konsolidierungsphase einkehren, sagte ein Händler.
Grössere Abgaben gab es in
OMV. Die
Aktie schloss mit einem Minus von 4,93 Prozent auf 26,04
Euro. Die Rohölpreise waren am Donnerstag nach überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten deutlich zurück gekommen.
Tagesverlierer im prime market waren
Polytec mit einem Minus von 6,79 Prozent auf 2,47 Euro. Unter den grösseren Verlierern fanden sich auch
Andritz mit einem Minus von 3,32 Prozent auf 29,10 Euro. Die Analysten von
Sal. Oppenheim haben ihr Kursziel für die Aktie am Freitag auf 29,6 Euro erhöht und ihre Einstufung "neutral" bestätigt.
Verbund fielen um 3,07 Prozent auf 34,73 Euro. Auch die Bankenwerte zeigten sich schwach.
Erste Group gaben 1,80 Prozent auf 18,50 Euro nach.
Raiffeisen International verloren 1,26 Prozent auf 24,39 Euro.
Grösster Gewinner im prime market waren
Warimpex mit einem Plus von 5,38 Prozent auf 1,96 Euro.
A-Tec stiegen um 5,06 Prozent auf 9,13 Euro.
Zumtobel gewannen nach einer Empfehlung durch die RCB 2,10 Prozent auf 7,28 Euro. Die RCB-Analysten haben ihre Empfehlung für Zumtobel von
"Hold" auf
"Buy" verbessert und ihr Kursziel gleichzeitig von 6,20 auf 9,30 Euro angehoben.