Die
Aktien des österreichischen Bauriesen
Strabag SE sind in den Fokus einiger
Fonds gerückt. Zuletzt hat etwa die norwegische Skagenfunds eine Position in der
Aktie aufgestockt und hält mittlerweile rund 1,2 Mio. Stück. Das entspricht einem Anteil von rund 1,1% am Baukonzern. Auch heimische Fondsmanager äussern sich überwiegend positiv zur Strabag-Aktie.
"Wir haben Strabag-Aktien zugekauft", verrät der Portfoliomanager des Fonds "Skagen Kon-Tiki", Kristoffer Stensrud, im jüngsten Market Report zum Fonds. Positiv hebt er hervor, dass die Umsätze des Baukonzerns hauptsächlich aus dem öffentlichen Sektor stammen. Viel davon sei auf Mautprojekte zurückzuführen. Zudem sei die Bewertung aktuell günstig.
"Unter der Annahme einer mittel- bis längerfristigen Reflationierung der Weltwirtschaft erscheint die Substanz der Gesellschaft (Maschinenpark, Zugang zu wichtigen Baurohstoffen und Knowhow) interessant", findet auch
Hannes Karre, Austro-Fondsmanager der Bawag PSK Invest. Daher liege die Aktie im Österreichfonds der Gesellschaft. "Die letzte Aktion war ein Kauf", unterstreicht der Fondsmanager.
Ein Strabag-Fan ist aktuell auch Günther Schmitt, Manager des
Raiffeisen-Österreich-Aktien-Fonds: "Hält der Aufschwung an den Aktienmärkten an, könnte Strabag einer der Hauptgewinner im
ATX sein. Grund dafür sind die weltweiten Infrastrukturprogramme, von denen Strabag profitieren sollte." Zuletzt hat der Fondsmanager allerdings Zykliker, unter anderem auch Strabag, etwas reduziert, "um bei einer möglichen Korrekturphase ein insgesamt etwas geringeres Aktienexposure zu haben", wie er ausführt.
Die Analysten der
Banken sind in Sachen Strabag etwas uneinig: Von den zehn vorhandenen Einstufungen lauten drei auf "buy", drei auf "neutral" und vier auf "reduce/sell". Die Kursziele sid weit aufgefächert und reichen derzeit von 11,50 bis 24,00
Euro. (nes)