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06.03.2009 10:20
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Total Vernetzt: E-Day 2009

Auf dem diesjährigen Eday in der Hofburg ist das Thema "total vernetzt" Programm


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(Wien, 5.3.2009) Ob im Zeremoniensaal oder in der geheimen Ratsstube, überall wird diskutiert. Und das Thema, über welches jeder mitreden will, ist Generation 2.0 oder bessere gesagt das weltumspannende Netzwerk Internet. Dabei stehen nicht nur die Social-Networking Plattformen im Vordergrund, sondern auch Unternehmen und Unternehmensnetzwerke.

Das vernetzte Unternehmen - Enterprise 2.0 Klaus Michael Schremser von Gentics, Robert Schischka von CERT.at, Josef Makolm vom Bundesministerium für Finanzen (BMF), Ernst Eisinger von ABCmarkets, sowien Markus Aulenbach von nextstep new media und Harald Trautsch von epunet.at waren die Redner bei der Podiumsdiskussion, bei der es um Unternehmen ging, die sich vernetzten oder erst einer richtigen Vernetzung bedürfen. Dabei wurde hingewiesen, dass es weit über Facebook oder Twitter hinaus gehen soll, wenn nicht sogar in Richtung Online-Diskussionsplattform von Unternehmen für Unternehmen.

Unternehmer: vernetzt euch! Wenn man Web 1.0 kennt, dann weiss man, dass Web 2.0 einen grossen Schritt in Richtung Vernetzung gemacht hat. Durch die neue Version können User interaktiver werden, mehr Input geben und doppelt so viel Output erhalten. "Enterprise 2.0 ist die Vernetzung für den Betrieb und das Unternehmen", sagt Andrew Mc Afee. Damit Mitarbeiter ihr Wissen und das Wissensmanagement besser ausbauen können, bedarf es einer ganz neuen firmeninternen Struktur, die durch das Web gewährleistet werden soll. Da nur 20 Prozent der Mitarbeiter in einem Betrieb ihr Wissensmanagement für sehr gut befinden, soll es mit dem "Blogging" gefördert werden. Damit der Mitarbeiter dann zum Self-Manager wird, soll er über Twitter und Co. hinaus denken, meint Klaus Michael Schremser, da der Informationsfluss für jeden ein wichtiger Bestandteil seiner täglichen Arbeit ist. Weiteres soll der Faktor Sicherheit im Netzt den verschiedenen Unternehmen keine Sorge bereiten sondern sie eher ermutigen die Notfallszenarien zu erkennen und die Sicherheit als einen Prozess zu verstehen. Robert Schischka meint, dass die Internet- und IT-Feuerwehr bereits daran arbeitet die Weitergabe von Sicherheitswarnungen zu fördern, nicht nur innerbetrieblich, sondern auch andern Unternehmen zur Verfügung zu stellen.

Nächste Schritte Next step consulting steht für die Vernetzung über Unternehmen hinaus, damit eine gute E-Colaboration funktionieren kann. Lernverfahren sollen von Personen sowie Unternehmen gefördert und sogar geteilt werden. Die Vernetzung auf einem virtuellen Marktplatz bringt nur Vorteile und bietet eine aktive Teilnahme an. Laufende Marktinformation und qualifizierte Verknüpfung mit allen anderen Anbietern liefern Neukunden frei Haus. Harald Trautsch warft in diesem Fall die richtige Frage auf: Was ist der Selbstzweck dieser Unternehmensnetzwerke? Und welche Portale beschäftigen sich eigentlich nur mit sich selbst und steuern nichts dazu bei sich zu vernetzten? Denn wie er richtig analysiert, mehr Abnehmer heissen zugleich eine sicherere Plattform.

Da Claud Computing heutzutage immer wichtiger wird, merkt man zum Beispiel, dass selbst die Struktur des BFM auf elektronische Vernetzung baut. Internationale Vernetzungen von Kunden sowie Partnern basieren auf einer immerwährenden Kooperation. Da schon am Beginn der Tausch wichtiger war als der Kauf, hat man diese Methode übernommen. Obwohl, meint Schremser, viele Unternehmen gar keine Möglichkeit haben aus einer Vielfalt an Angeboten auszusuchen, gibt es trotzdem die Möglichkeit der Vernetzung. Persönliche Betreuung der Kunden und Partner ist dabei unabdingbar. Die virtuelle Fabrik zum Bespiel beherbergt 42 Unternehmen, die gegenseitig als Stütze fungieren, wobei sich der Kern ihrer Arbeit auf das Learning bezieht. Unternehmen sollen ihre Domains als Marktstrategie nutzen und auf den Heimvorteil setzen, um das Image zu retten, sollten deshalb Netzwerke auch von Profis verwaltet werden. Ein Joint Venture zwischen Verwaltung und Mitarbeitern im BMF trägt dazu bei, so Maklom, das man Wissen und Produktivität der Mitarbeiter verbessern könnte, ohne die Sachen in der Kaffeepause zu besprechen, sondern sie einfach bloggen, taggen oder etc. kann. Diesbezüglich kann auch auf das Netzwerk zurückgegriffen werden um Arbeiten schneller und effizienter zu erledigen, indem man, statt alles neu zu machen, einfach danach sucht, wo sich bereits Inhalt zu dieser Thematik befinden. Zwar bietet die Vernetzung auch einen grossen Spielraum im Bereich Internet-Kriminalität, aber dennoch ist ein Netzwerk besser als gar keine Kommunikation, so das Fazit der Diskussion beim diesjährigen Eday.

( az )

Quelle: http://www.telekompresse.at/Total_Vernetzt_E-Day_2009.id.8599.htm

Weitere News auf: http://www.telekompresse.at/
 

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