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20.02.2009 10:08
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GriffnerHaus spürt 'gute Nachfrage'

Trotzdem: Um für die Zukunft gerüstet zu sein, sind im vergangenen Jahr Strukturmaßnahmen zur Steigerung der Kosteneffizienz eingeleitet worden

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Der Kärntner Fertighaushersteller GriffnerHaus hat das abgelaufene Jahr trotz allgemeiner Baukrise eigenen Angaben zufolge "überaus erfolgreich" abgeschlossen. Mit einem Umsatz von rund 47 Mio. Euro im Jahr 2008 steigerte das österreichische Unternehmen seine Erlöse gegenüber dem Vorjahr (33 Mio. Euro) um rund 42 Prozent. "In Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise ist das ein sehr erfreuliches Ergebnis", kommentiert Thomas Lenzinger, Vorstandsvorsitzender und Inhaber von GriffnerHaus den Jahresabschluss. "Und auch das neue Jahr hat gut begonnen: Wir sehen sowohl im Einfamilienhausbereich als auch im gewerblichen Bereich starke Nachfrage, gerade in der aktuellen Situation punkten wir mit unserer Qualitäts- und Energiekompetenz."

Im Jahr 2008 hat das Unternehmen sein Portfolio mit dem Bau von Gewerbeobjekten erweitert. Innerhalb von sechs Monaten entstand für die Firma juwi bis zum Sommer 2008 das - den Angaben zufolge - "energieeffizienteste Bürogebäude der Welt". Der Komplex mit einer Nutzfläche von über 8.500 m2 erzeugt mehr Energie als es verbraucht und kommt ganz ohne fossile Energieträger aus., wie GriffnerHaus betont. Das Projekt wurde im Herbst 2008 mit dem Deutschen Klimaschutzpreis ausgezeichnet und ist derzeit für weitere internationale Preise nominiert.

Neben diesem Großprojekt habe auch im Einfamilienhausbereich eine Steigerung erzielt werden können. Auch die Internationalisierung wurde zügig vorangetrieben. "Erstmals wurde im Ausland eindeutig mehr erwirtschaftet als im Inland", erklärt Thomas Lenzinger. "Wir sind uns jedoch bewusst, dass wir angesichts der allgemein angespannten Marktlage mit besonderer Vorsicht agieren müssen und unsere Expansion behutsam vorantreiben", ergänzt er. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, seien unter dem neuen Vorstandsduo Thomas Lenzinger und Stefan Jausz bereits im vergangenen Jahr Strukturmaßnahmen zur Steigerung der Kosteneffizienz eingeleitet worden. Mit den getroffenen Anpassungen soll GriffnerHaus gut aufgestellt sein, um in einem stagnierenden bis rückläufigen Markt nachhaltig erfolgreich zu sein. Hierzu trage auch die kurz vor Weihnachten 2008 erfolgte vollständige Übernahme der FuF Haustechnik GmbH bei. Dadurch erhöhe sich der industrielle Vorfertigungsgrad und reduziert sich die Fertigstellungszeit auf der Baustelle weiter. "Dadurch können dem Kunden bei schlüsselfertigen Häusern zusätzlich noch günstigere Angebote und eine verbesserte Koordination der Handwerksarbeiten angeboten werden", heisst es aus dem Unternehmen.

"Wir befinden uns in einem ständigen Verbesserungs- und Industrialisierungsprozess. In Zukunft sehen wir zudem Potential in der thermischen Sanierung bestehender Objekte. Denn die Erfahrung, die wir mit unseren Häusern und Großprojekten gesammelt haben, ergänzen sich hier perfekt", so Thomas Lenzinger zu seiner zukünftigen strategischen Ausrichtung.
 
(cp)
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