Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nach dem starken Preisrutsch vom Vortag im Zuge überraschend starker US-Ölreserven wieder leicht erholen können. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Februar 42,77 Dollar (31,46
Euro). Das sind 14 Cent mehr als am Vortag. Vor der Veröffentlichung der neuesten Lagerdaten an Rohöl in den
USA am Mittwochnachmittag hatte ein Fass noch 47 Dollar gekostet.
Auch an der Rohstoffbörse in London konnte sich der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent etwas erholen und stieg zuletzt um zehn Cent auf 45,96 Dollar (33,81 Euro). Auch hier ist der Preis nach den überraschend starken US-Lagerdaten vom Vortag trotz der Eskalation im Gasstreit zwischen
Russland und der
Ukraine deutlich abgerutscht. Nach Angaben des US-Energieministeriums sind die amerikanischen Vorräte an Rohöl um 6,7 Mio. Barrel auf 325,4 Mio. Barrel gestiegen. Die Markterwartung lag dagegen nur bei einem Anstieg der Ölreserven um 1,0 Million Barrel.
(APA/red)