Atrium European Real Estate (vormals: Meinl European Land) hat nun einen ersten Schritt gesetzt, um künftig die Aktien der Gesellschaft und nicht die
Zertifikate (ADCs) an der Börse notieren zu lassen. Es bestehe kein weiterer Bedarf für ADCs, wenn die Aktien unmittelbar zum Handel zugelassen sind, so
CEO Rachel Lavine.
Atrium wurde diesbezüglich von der Wiener Börse mitgeteilt, dass Namenspapiere (wie die Aktien von Atrium, die die ADCs vertreten) zum Handel an der Wiener Börse zugelassen werden können, was bisher nicht möglich war.
Aus diesem Grund hat Atrium die Meinl Bank angewiesen, den Verwahrungsvertrag vom 11. November 2002 zwischen OeKB, Meinl Bank und Atrium betreffend Zertifikate, die von der OeKB ausgegeben wurden und an der Wiener Börse notieren, durch bedingte Kündigung aufzulösen.
Der Verwahrungsvertrag wird mit Wirksamkeit zum 13. Februar 2009 oder zu einem solchen späteren Zeitpunkt aufgelöst wird, zu dem die Aktien zum Handel an der Wiener Börse zugelassen werden. Eine Beendigung des Verwahrungsvertrages erfolgt jedoch in jedem Fall spätestens zum 13. November 2009.
In weiterer Folge will Atrium einen Antrag an die Wiener Börse auf Zulassung der Aktien stellen. Die Titel sollen künftig auch an einer anderen, noch auszuwählenden europäischen Wertpapierbörse notieren. Die bedingte Auflösung des Verwahrungsvertrages vereinfache eine Parallelnotierung (Dual
Listing) der Aktien, von der Atrium wesentliche Vorteile für die Wertpapierinhaber erwartet.
"Weitere Informationen erfolgen zu gegebener Zeit. Zurzeit ist von Seiten der Inhaber der ADCs kein Handeln erforderlich", so Lavine.
(red)