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07.11.2008

BDI Biodiesel: EBIT-Plus trotz Umsatzrückgängen

Ergebnis je Aktie mit 0,93 Euro auf Vorjahresniveau
(c)



Die BDI-Biodiesel International hat in den ersten drei Quartalen 2008 zwar Einbussen bei den Umsatzerlösen um 8,7 Prozent verzeichnet, allerdings konnte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um rund ein Drittel von 2,9 auf 3,8 Mio. Euro gesteigert werden. Die Umsatzerlöse reduzierten sich auf 48,8 Mio. Euro, im Vorjahr waren es noch 53,5 Mio. Euro gewesen. Trotz des schwierigen Marktumfeldes sei es gelungen, die gute Umsatz- und Ertragsentwicklung fortzusetzen und das Wachstum zu stabilisieren, so BDI am Freitag in einer Aussendung.

Das EBT (Ergebnis vor Steuern) blieb mit 4,7 Mio. Euro in etwa gleich (minus 0,1 Prozent). Das Periodenergebnis veränderte sich mit 3,6 Mio. Euro ebenfalls kaum. Die Eigenkapitalquote stieg von 57,1 auf 61,0 Prozent. Mit 7,7 Prozent liegt die EBIT-Marge deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres von 5,5 Prozent. Das Ergebnis je Aktie bleibt mit 0,93 Euro auf dem Vorjahresniveau.

Im dritten Quartal 2008 waren 13 Projekte in Bearbeitung: Davon befinden sich 6 Projekte in der Montage- bzw. Inbetriebnahmephase. Eine weitere Anlage - die mittlerweile 22. Anlage der BDI - wurde an ihren Kunden übergeben: Die erste Multi-Feedstock-Anlage in Irland wird aus den Rohstoffen Altspeiseöl und tierischen Fetten Biodiesel entsprechend der europäischen Norm EN 14214 herstellen. Zum Stichtag Ende September belief sich der Auftragsbestand der BDI auf ein Volumen von 38,6 Mio. Euro.

"Durch den Einsatz von Altspeiseöl und tierischen Fetten erfüllt der mit dem BDI Verfahren erzeugte Biodiesel schon jetzt die hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit, die die EU erst von der künftigen nächsten Generation von Biokraftstoffen erwartet", erklärte der Vorstandsvorsitzende der BDI, Wilhelm Hammer. Weiterhin sehr positiven Zuspruch aus Industrie und Wissenschaft gebe es für die "Top-Forschungsthemen zur Nutzung neuer Rohstoffe - Biomass to Liquid und Biodiesel aus Algen", so Hammer. Durch die Nutzung von Algen werde nicht nur ein neuer Rohstoff ohne Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion zur Verfügung stehen, auch die Verwendung von CO2 Abgasen aus Industrieanlagen als Kohlenstoffquelle für die Algenaufzucht werde eine Rolle spielen. Mit ihren Akquisitionen wolle die BDI neue Geschäftsfelder entwickeln und sich als Experte im Anlagenbau für industrielle Komplettlösungen positionieren.

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