Ein Resumee über den vergangenen Monat liegt vom
Zertifikate Forum Austria vor, die Kernbotschaft ist, dass das Geschäft stabil geblieben ist.
Relativ rebust
Der österreichische Zertifikatemarkt ist angesichts der heftigen Turbulenzen an den Finanzmärkten weiterhin robust. Zwar verzeichnete das investierte Volumen (Open Interest) im Berichtsmonat September einen Rückgang um 3,8 Prozent bzw. um 216 Millionen
Euro auf 5,53 Milliarden Euro, diese Verluste sind aber ausschliesslich auf die im Durchschnitt gefallenen Zertifikatekurse zurückzuführen. "Natürlich geht auch die derzeitige Bankenkrise nicht spurlos an den Zertifikaten vorüber. Wenn die Aktienkurse fallen, dann wirkt sich das auch auf den Preis des Zertifikates aus", erläutert Heinrich Karasek, Vorsitzender des
Zertifikate Forum Austria. "Im Vergleich zu anderen Anlageinstrumenten schlagen sich Zertifikate aber immer noch sehr sehr gut."
Der Trend hin zu risikoptimierteren Anlageprodukten und weg von spekulativen Produkten setzt sich auch im Berichtsmonat fort: Der Anteil von Anlageprodukten am Gesamtmarkt erhöht sich auf 99,6 Prozent, der Anteil von Hebelprodukten geht auf 0,4 Prozent zurück.
Insgesamt ist aber auch der Open Interest bei Anlageprodukte, das sind Produkte mit längerfristigem Anlagehorizont wie Garantie-, Bonus- oder
Index-Zertifikate" class="wiki" title="Erklärung des Wortes Index-Zertifikate im Wiki" target="_blank" style="color:darkred;">Index-Zertifikate, im Berichtsmonat September um 3,5 Prozent bzw. 200 Millionen Euro rückläufig. Aktuell sind in diesem Segment rund 5,5 Milliarden Euro investiert (im Vormonat waren es rund 5,7 Milliarden Euro).