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30.10.2008
29.10.2008
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In den vergangenen beiden Wochen, in denen es mit den Märkten stark nach unten gegangen ist, überwogen unter grossen europäischen Firmen nach wie vor Insiderkäufe gegenüber Insiderverkäufen. Die Deutsche Bank, die diese Transaktionen regelmässig verfolgt, machte 37 Käufe und 19 Verkäufe aus. Von den Käufen entfällt dieses Mal eine vergleichsweise grosse Anzahl auf Austro-Unternehmen: Organe von Erste Group, Mayr-Melnhof, Raiffeisen International, OMV und voestalpine haben zugeschlagen.
Europaweit war teilweise in defensiveren Sektoren eine grösser Zurückhaltung festzustellen als bei den Zyklikern. Investieren Manager bei letzteren in eigene Aktien, ist es sicher ein optimistisches Zeichen. Gerade diesen Unternehmen fällt es aber dieser Tage besonders schwer, konkrete Aussagen zum erwarteten Geschäftsgang im Jahr 2009 zu machen. Diese Beobachtung war bei den jüngsten, vom BE veranstalteten Roadshows zu machen, bei denen mehr als eine Firma angab, mit einem Ausblick für 2009 noch zumindest bis November abwarten zu wollen. Auch bei der "German Investment Conference" von Unicredit zeigte sich dieses Bild: Einzig Unternehmen aus defensiveren Bereichen, wie Telekom, Versicherung oder Gesundheitsvorsorge, zeigten sich unverändert zuversichtlich, was die fundamentalen Faktoren anbelangt, Zykliker übten sich in Vorsicht. Insofern könnte es hier noch zu etlichen Absenkungen der Guidances kommen. Aus dem Börse Express vom 2. Oktober 2008 |