Augrund der nach wie vor angespannten Lage am Geld- und Kreditmarkt haben auch in CEE die Mitrenditen zu steigen begonnen, was mit einer Preisreduktion gleichgesetzt werden kann. Betroffen sind alle Segmente und nahezu alle Länder, nur Kiew und Sofia verzeichneten weitere Preissteigerungen, schreibt Analyst Gernot Jany im aktuellen "Equity Weekly" der Erste Group.
Aufgrund eines nach wie vor sehr robusten Wirtschaftswachstums (deutlich über dem
EU-Durchschnitt) sind die Leerstandsraten mit 6,8% nach wie vor moderat, jedoch steigend. Die Mieten sind in allen Märkten nach wie vor in einem Aufwärtstrend, die Dynamik hat sich im 2. Quartal jedoch abgeschwächt. Der deutsche Immobilienmarkt weist ähnliche Tendenzen auf, Österreich konnte sich von dieser Entwicklung, zumindest was das Prime Segment betrifft, bisher weitgehend abkoppeln.
Aufgrund dieser Entwicklung auf den Immobilienmärkten mussten viele Immobiliengesellschaften Wertanpassungen im Immobilienportfolio vornehmen, die die Ergebnisse im zweiten Quartal belasteten.
(red)