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31.08.2008
ATX-Comeback im SeptemberVon Erste Bank Analyst Günther Artner*
Sell in May and go away. But remember to come back in September.
Obwohl wir im April/Mai dieses Jahres nicht geglaubt haben, dass dieser Spruch heuer trotz des Rückgangs zu Jahresbeginn so stimmen sollte, könnte der zweite Teil ja jetzt auch zutreffen. Stimmung und Kurse können ja kaum noch schlechter werden, insofern stehen die Chancen gut, dass auch an der Wiener Börse langsam das Ende der Durststrecke erreicht sein sollte. Prinzipiell war ja der 2,6% Anstieg in der letzten Woche schon ein erster, guter Schritt. Charttechnisch sieht die Lage allerdings noch nicht so rosig aus, hier würde es noch eine weitere Stabilisierung brauchen, ehe man von einer nachhaltigen Trendwende sprechen kann. Die Unternehmensberichte diese Woche waren gemischt. Während Kapsch und voestalpine sehr gute Quartalsergebnisse berichtet haben, mussten die Immobilienwerte, EVN und SkyEurope schwache Zahlen. Strabag und Uniqa lagen im Rahmen unserer Erwartungen. Damit ist auch in Wien die Q2-Berichtssaison abgeschlossen und der Fokus der Investoren wird sich in den nächsten Wochen wieder mehr auf die makroökonomische Indikatoren richten. Einzig die 1-Euro-Sonderdividende der Österr. Post wird Freitag nächster Woche zur Auszahlung gebracht und wird in den nächsten Tagen den Aktienkursverlauf nochmals unterstützen. Hier sind wir - in Verbindung mit dem durchaus aggressiven - Aktienrückkauf ja weiterhin optimistisch. Zum Ausblick können wir unsere Aussagen von zuletzt nur wiederholen. Wir sehen speziell bei Finanz- und defensiven Werten weiterhin gutes Aufwärtspotenzial und rechnen gegen Jahresende hin definitiv mit einer signifikanten Aufwärtsbewegung im ATX. * Aus dem Equity Weekly des Erste Bank Research
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