Die Halbjahreszahlen der Uniqa sind von einer Verbesserung auf der versicherungstechnischen Seite, aber von anhaltenden Belastungen durch die Finanzmarktkrise gekennzeichnet.
Die verrechneten
Prämien stiegen um 10,4% auf 3 Mrd.
Euro, die Netto-Erträge aus Kapitalanlagen waren allerdings mit 195 Mio. Euro rückläufig. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war ein Wert von 455 Mio. Euro erzielt worden. Die Kapitalanlagen blieben mit 21,7 Mio. Euro auf einem stabilen Niveau.
Das EGT liegt mit 110 Mio. Euro um 18,5% unter dem Vorjahreswert. Nach einem EGT von 42 Mio. Euro im Startquartal, wurde im zweiten Quartal ein Wert von 68 Mio. Euro erzielt. Der Periodenüberschuss kommt im Halbjahr bei 109 Mio. Euro zu liegen, nach 113 Mio. Euro im Vergleichszeitraum.
Von Reuters befragte Analysten haben im Vorfeld für das erste Halbjahr mit einem EGT/Vorsteuergewinn im Mittel von 124,5 Mio. Euro gerechnet und einem Überschuss von 79,5 Mio. Euro.
Nachdem die
Versicherung zum ersten Quartal keinen Ausblick für das Gesamtjahr gegeben hat, gibt es nun wieder einen Ausblick: Unter der Voraussetzung einer Stabilisierung am Kapitalmarkt auf dem Niveau der vergangenen Wochen und dem Ausbleiben negativer versicherungstechnischer Belastungen stellen
CEO Klien und CFO Bogner ein EGT von 230 Mio. bis 250 Mio. Euro für das Gesamtjahr in Aussicht. Das entspreche im Wesentlichen dem Niveau aus 2007, allerdings bereinigt um ausserordentliche Ergebniseffekte, wie im Zusammenhang mit dem
Strabag-Börsegang.
Für 2007 hat die Uniqa insgesamt ein EGT von 340 Mio. Euro ausgewiesen. Das mittelfristige Ergebnisziel eines Vorsteuergewinns von 430 Mio. Euro bis 2010 wird bestätigt. (bs)
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