Die
Immofinanz-Gruppe (im Bild:
CEO Karl Petrikovics) kann sich Marktumfeld und den im bei der Tochter
Immoeast erfolgten Abwertungen von
Immobilien nicht entziehen. Die Erträge aus Neubewertungen erreichten im Geschäftsjahr 2007/08 370 Mio.
Euro, nach knapp 750 Mio. Euro im Geschäftsjahr davor. Das schlägt sich in einem Rückgang des
EBIT um 42% auf 514,5 Mio. Euro und des
EBT um 39,2% auf 555,3 Mio. Euro nieder, so das
Unternehmen.
Für die ersten drei Quartale wies die Immofinanz Aufwertungen in Höhe von 299 Mio. Euro aus, somit ist es im vierten Quartal zu Aufwertungen von rund 70 Mio. Euro gekommen.
Das
EBITDA stieg gegenüber dem Vorjahr allerdings um 31,5% auf 301,4 Mio. Euro. Der
Umsatz legte um 29,3% auf 670,8 Mio. zu und der
Cash Flow verzeichnete einen Zuwachs um 46,7% auf 248,8 Mio. Euro.
Die Kennzahlen je
Aktie auf Jahressicht
NAV je Aktie: + 6,5% auf 11,55 Euro (per Ende drittes Quartal: 11,25 Euro)
Buchwert je Aktie: + 6,5% auf 9,47 Euro (per Ende drittes Quartal: 9,28 Euro)
Gewinn je Aktie: - 35,9% auf 0,66 Euro
Die Immofinanz wird für das Geschäftsjahr 2007/08 ihre
Dividende von 33 Cent auf 40 Cent je Aktie erhöhen. Auf
Basis des aktuellen Kurses ergibt sich daraus eine Dividendenrendite von 6,8%. Die Gesamtausschüttung erreicht 183,6 Mio. Euro.
(bs)