Die
Sanochemia Pharmazeutika (im Bild:
CEO Frantsits) hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahrs einen Verlust eingefahren. Das
Betriebsergebnis war mit minus 2,9 Mio.
Euro negativ (Vorjahresperiode: plus 0,3). Nach neun Monaten ergab sich ein Verlust vor
Steuern von 3,5 (VJ: plus 1,9) Mio. Euro, ein Nachsteuerergebnis von minus 3,6 (VJ: plus 1,5) Mio. Euro, oder minus 0,33 (VJ: plus 0,14) Euro pro
Aktie, teilt Sanochemia mit.
Der
Umsatz sank in den ersten neun Monaten auf 20,5 (VJ: 24,5) Mio. Euro. Das ist laut
Unternehmen in erster Linie auf geringe Umsatzbeiträge eines Syntheseproduktes zurückzuführen, das aufgrund seines Patentauslaufes nicht die Umsatzgrösse der vergangenen Jahre erreichen konnte. Hauptumsatzträger waren die radiologischen Produkte und Tolperison.
Im dritten Quartal zeigten jedoch die Änderungen in der Währungssicherungs- und Veranlagungsstrategie bereits Auswirkungen und ein positives Ergebnis aus der Finanzierungstätigkeit wurde erzielt, so das Unternehmen. Das dritte Quartal war demnach das stärkste Quartal im Geschäftsjahr: Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Berichtszeitraum im Vorjahr um 19% auf 8,03 (VJ: 6,75) Mio. Euro, die
Betriebsleistung erhöhte sich auf 9,38 (VJ: 8,62) Mio. Euro. Das
EBIT drehte im dritten Quartal mit 103.000 (-834.000) Euro ins Plus. Mit einem Nachsteuerergebnis von 0,95 (VJ: -0,23) Mio. Euro stieg der
Gewinn je Aktie auf 0,09 Euro.
Die Verbesserung der Kennzahlen im dritten Quartal zeigt laut Unternehmen, dass Sanochemia unabhängig von kurzfristigen Marktvolatilitäten auf dem besten Weg ist, seine Umsatzziele zu erreichen und nachhaltig profitable Ergebnisse zu erzielen. Mit der geplanten zügigen Vermarktung der neuen Wachstumsträger und einer innovativen F&E-Pipeline sieht man sich bestens gerüstet und erwartet für das vierte Quartal im Geschäftsjahr 2007/08 ähnliche Ergebnisse. "Der
Vorstand ist überzeugt mit diesen Voraussetzungen den Wachstumskurs im nächsten Geschäftsjahr beschleunigen zu können und strebt für 2008/09 ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich und eine deutlich gesteigerte Ertragskraft an", heisst es im Ausblick.
(APA/red)