Der Immobiliendeveloper und Hotelbetreiber
Warimpex meldet für das Halbjahr ein Umsatzplus von 25% auf 44,3 Mio.
Euro. Das
EBITDA erhöhte sich von um 63% auf 22,0 Mio. Euro, das
EBIT stieg im Vergleich zur Berichtsperiode des Vorjahres von 8,9 Mio. auf 15,8 Mio.Euro. Damit liegt das
Unternehmen leicht über den Schätzungen von Sal. Oppenheim. Die Analysten haben im Vorfeld ein Halbjahres-EBIT von 14,3 Mio. Euro erwartet. Dennoch fällt das EBIT im zweiten Quartal mit 6 Mio. Euro geringer aus als im ersten Quartal, in dem 9,8 Mio. Euro erwirtschaftet worden sind.
Warimpex führt den Zuwachs im Halbjahr auf die höheren Erträge aus dem Verkauf von
Immobilien bzw. Immobilienentwicklungsprojekten zurück. Betrugen die Erträge aus dem Verkauf von Projektgesellschaften im ersten Halbjahr 2007 2,3 Mio., so konnte dieser Wert 2008 auf 9,6 Mio. Euro gesteigert werden.
Das Periodenergebnis im Halbjahr verringerte sich aufgrund eines schlechteren Finanzergebnisses von 5,5 Mio. Euro auf 3,1 Mio. Euro.
Da Warimpex ihre Sachanlagevermögen zu fortgeschriebenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und Wertzuwächse des Immobilienvermögens nicht jährlich erfolgswirksam realisiert, seien die Ergebniskennzahlen stark von Immobilienverkäufen abhängig und daher Schwankungen unterworfen. Erst bei einem Verkauf kenne Warimpex den "wirklichen" Marktwert der Immobilie und verbuche den Erlös entsprechend.
Im Ausblick heisst es, Ziel der Warimpex-Gruppe sei es auch in den nächsten Monaten die Marktposition in den Heimmärkten zu festigen. "Derzeit konzentrieren wir uns auf die in Bau oder Entwicklung befindlichen Projekte um unsere solide Wachstumsstrategie voranzutreiben. Dies lässt uns auch weiterhin positiv in die Zukunft blicken", fasst
CEO Franz Jurkowitsch (im Bild) zusammen.
Im Vergleich zum 31. Dezember 2007 verringerten sich die geschätzten Immobilienwerte, aufgrund deutlich gestiegener Kapitalisierungsfaktoren (yields) in CEE und gestiegen Baukosten, was zu einer Verringerungen des NNNAV führte. Per Stichtag 30. Juni 2008 lag der NNNAV pro
Aktie bei 9,5 Euro und damit rund 12 % niedriger als per Jahresende, aber trotzdem weit über dem derzeitigen
Börsenkurs, so das Unternehmen. (bs)