voestalpine: Der Stahlkonzern stellte sich am Mittwoch mit guten Quartalszahlen ein. Zum erhofften positiven Aufschwung der
Aktie kam es aber nicht, der Titel schliesst mit einem Minus von rund 1%. Die ersten Reaktionen von Analysten fallen durch die Bank positiv aus. "Die negative Reaktion der Aktie zeigt, dass der Markt letztlich derzeit nicht weiss, wohin der Stahlmarkt nach dem Ende der Sommermonate gehen könnte", kommentiert RCB-Analyst Klaus Küng. Für ihn ist die Sache aber klar: "Wir glauben, dass jene Stahlkonsumenten, die darauf hoffen, dass die Stahlpreise dramatisch einbrechen werden, bald ihren Sommernachtstraum ausgeträumt haben". voestalpine-Chef Eder betont, aktuell keinen Grund für fallende Stahlpreise zu sehen. Auch geht er von leicht steigenden Preisen im vierten Quartal aus. Die Aktie der voestalpine ist zuletzt stärker als die europäische Peer Group geprügelt worden und hat seit Jahresbeginn rund ein Viertel an Wert verloren.
Warimpex: Der
Immobilien-Developer und Hotelbetreiber in CEE stellt sich mit Quartalszahlen ein. Sal. Oppenheim-Analyst Peter Szopo erwartet für das zweite Quartal steigende Erlöse aus dem Hotelgeschäft, das
EBIT sollte allerdings im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und im Vergleich zum Startquartal 2008 rückläufig sein. Szopo prognostiziert ein EBIT von 4,5 Mio.
Euro, nach 9,8 Mio. Euro im ersten Quartal. Unterm Strich dürfte Warimpex im zweiten Quartal gerade noch profitabel gewesen sein (Vorsteuergewinn sollte bei 0,9 Mio. Euro zu liegen kommen). Das
Unternehmen präsentiert auch ein
Update zur Bewertunge des Immobilienportfolios. Mögliche Bewertungsverluste gehen bei Warimpex aber nicht über die
Gewinn- und Verlustrechnung. Die Aktie ist seit Mitte Juni deutlich unter Druck und notiert aktuell unter der Marke von 5 Euro.
EVN: Analysten erwarten für die Neunmonats-Zahlen dRückgänge beim Ergebnis. Der
Umsatz sollte hingegen zulegen. Laut Konsensusschätzung von
Erste Bank, RCB und Unicredit sollte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,4% auf 1,84 Mrd. Euro klettern. Das
EBITDA wird im Schnitt um 0,3% höher bei 311,8 Mio. Euro gesehen. Die durchschnittliche Schätzung für das EBIT lautet auf 175,1 Mio. Euro. Die Aktie hat seit Anfang August deutlich verloren und kam von rund 21 Euro auf um die 18 Euro zurück. Die starke
Performance der
AUA könnte der EVN auch beim Verbleib im
ATX gefährlich werden. Am Mittwoch zählte EVN zu den grössten Kursverlierern im ATX.
AUA: Nach einem kleinen Kursrücksetzer von Dienstag legt die Aktie zur Wochenmitte wieder zu und erreicht damit die Marke von 5,6 Euro. Damit notiert der Titel so hoch wie seit März nicht mehr. Anleger setzen anscheinend darauf, dass sich ein Investor den Einstieg bei der AUA mehr als erwartet kosten lässt. Laut einem Magazinbericht haben insgesamt zwölf potenzielle Bieter gegenüber der ÖIAG ihr Interesse an einem AUA-Einstieg bekundet. Laut "News" soll auch Scheich Al Jaber darunter sein. Der "Kurier" schreibt allerdings, dass dies aus dem Team des Scheichs als "absoluter Unsinn" dementiert wird.
Sanochemia: Das Pharma-Unternehmen legt die Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres vor.
SkyEurope: Der Low Cost Carrier stellt sich mit den Zahlen für das zweite Quartal ein.
Erste Bank: Die Bankaktie bleibt unter der Marke von 40 Euro und büsst zur Wochenmitte rund 1,7% ein.
UIAG: Die Beteiligungsgesellschaft präsentiert die Halbjahreszahlen. Wie berichtet, will UIAG-
Aktionär Cross die von UIAG und Cross gehaltenen Anteile via
Kapitalerhöhung in die
Beko Holding packen. Die UIAG-Aktie ist zuletzt auf 14 Euro zurückgekommen.
Wiener
Privatbank: Ergebnis für das erste Halbjahr
UBM: Präsentation der Zahlen für das zweite Quartal
International:
WestLB: Ergebnis 1. Halbjahr
Deutsche Arbeitsmarktdaten August
Credit Agricole: Ergebnis 1. Halbjahr
Air Berlin: Ergebnis 1. Halbjahr
Intesa Sanpaolo: Ergebnis 1. Halbjahr
Swiss Life Holding: Ergebnis 1. Halbjahr
Dell Inc: Ergebnis 2. Quartal
Bekanntgabe US-
BIP 2. Quartal (2. Veröffentlichung)
(bs)