Nach den jüngsten Ergebnismeldungen sind die Schätzungen der Analysten der Erste Group für
Pankl Racing Systems und die
Telekom Austria zu optimistisch. Bei Pankl sehen die Analysten sowohl bei den Prognosen als auch beim Kursziel negativen Revisionsbedarf.
Zur
Telekom Austria heisst es im aktuellen "Equity Weekly": "Nach einem etwas enttäuschenden Quartalsergebnis werden wir unsere Jahresschätzungen und somit auch unser Kursziel überarbeiten, die Halten Empfehlung bleibt jedoch derzeit einmal aufrecht".
Nachdem die Telekom-
Aktie im Jahresverlauf bereits über 30% eingebüsst hatte und in den Tagen vor der Veröffentlichung des Quartalsergebnisses teilweise stark abgesunken ist, vermochte das neu ausgesprochene Vertrauen des Unternehmens in den eigenen Jahresausblick die Aktie zu beflügeln. Weiters wurden Aussagen von
CEO Boris Nemsic über die Möglichkeit einer strategischen Partnerschaft vom Markt positiv aufgenommen. Die endgültige Entscheidung über eine strategische Partnerschaft wird wohl der Staat zu treffen haben, der über die ÖIAG 27,4% am
Unternehmen hält. "Im Bezug auf die Verhandlungen über die Entlastung des Festnetzbereichs von tausenden Beamten konnte kein Fortschritt vorgewiesen werden. Daher erwarten wir, dass ein Verhandlungsergebnis erst mit der neuen Regierung erzielt werden kann".
(red)