Semperit liegt mit den Halbjahreszahlen im Rahmen der Erwartungen. Der Konzernumsatz stieg um 7,5 % auf 326,4 Mio.
Euro, das
EBIT verbesserte sich um 12,3% auf 33,2 Mio. Euro. Steigende Rohmaterial-,
Energie- und Personalkosten liessen im ersten Halbjahr die Aufwendungen deutlich ansteigen. Teilweise konnte diese Teuerung durch Effizienzsteigerungen und Einsparungen kompensiert werden, die Weitergabe der höheren Produktionskosten an die Kunden war aber in vielen Bereichen ebenso notwendig, so das
Unternehmen.
Heimische Analysten haben im Vorfeld einen Umsat von 322 Mio. Euro und ein EBIT von 33,1 Mio. Euro prognostiziert.
Das Finanzergebnis des ersten Halbjahres wurde durch den im ersten Quartal notwendig gewordenen Abwertungsbedarf im Finanzanlagevermögen belastet, heisst es. Wie berichtet, entstand dieser Abwertungsbedarf durch eine Veranlagung in Meinl European Land (jetzt. Atrium). "Durch erfolgreiche Abschichtung einzelner Finanzpositionen und Veranlagung von freien Mitteln am
Geldmarkt konnte im zweiten Quartal wieder eine deutlich positive
Performance erzielt werden", so das Unternehmen. Im ersten Halbjahr lag das Finanzergebnis daher in Summe bei minus 1 Mio. Euro und das Ergebnis vor
Steuern bei 32,2 Mio. Euro. Das Konzernergebnis verbesserte sich damit um 2,5% auf 23,4 Mio. Euro.
Im Ausblick bezeichnet
CEO Rainer Zeller (im Bild) die Abfederung der ausserordentlichen Belastungen durch die weiter massiv steigenden Rohmaterialpreise als zentrale Herausforderun. "Insgesamt bleibt das Unternehmen zuversichtlich, auch im schwierigen Geschäftsjahr 2008 zufriedenstellende Ergebnisse erwirtschaften zu können". (red)