In den
USA sind die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche deutlich stärker als erwartet gestiegen, während die Benzinlagerbestände dagegen überraschend stark gesunken sind. Die Rohölbestände hätten um 9,4 Mio. Barrel (je 159 Liter) auf 305,9 Mio. Barrel zugelegt, teilte das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mit. Experten hatten zuvor nur mit einem Plus von 1,2 Mio. Barrel gerechnet.
Dagegen sind die Bestände an Benzin in der vergangenen Woche mehr als doppelt so stark gesunken als vom Markt erwartet. Das Ministerium meldete einen Rückgang um 6,2 Mio. Barrel auf 196,6 Mio. Barrel. Experten hatten nur mit einem Rückgang um 3,0 Mio. Barrel gerechnet. Die Bestände an Heizöl und Diesel (Destillate) stiegen den Angaben zufolge um 0,5 Mio. Barrel auf 132,1 Mio. Barrel.
An den Ölmärkten rutschte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im September nach Veröffentlichung der Daten zunächst auf 115,15 Dollar (78,15
Euro). Dann sprang der Preis schnell wieder nach oben und stand zuletzt bei 116,04 Dollar, um 1,47 Dollar mehr als am Vortag.