Die
Sparkassen Immobilien AG gab die Kennzahlen für die ersten sechs Monate des Geschäfstjahres bekannt. Die
Umsatz- und Mieterlöse stiegen in den ersten beiden Quartalen 2008 gegenüber der Vorjahresperiode um 20 % auf EUR 54,1 Mio. bzw. um 19 % auf EUR 42,9 Mio. aufgrund von aktivem Immobilienmanagement und Flächenneuzugang. Deutsche Immobilien tragen mit 42 % nach wie vor den grössten Anteil zum Mieterlös bei (Österreich: 30 %, CEE: 28 %).
Aus der Neubewertung der Liegenschaften sind aufgrund der derzeitigen Marktsituation in den ersten sechs Monaten 2008 keine Gewinne erzielt worden (EUR 0,1 Mio.), es musste jedoch auch keine Abwertung des Gesamtportfolios vorgenommen werden.
Das
EBITDA konnte um 34 % von EUR 25,5 Mio. auf EUR 34,3 Mio. erhöht werden, das
EBIT lag aufgrund der geringen Neubewertungsgewinne und erhöhten betrieblichen Aufwendungen bei EUR 32,2 Mio. nach EUR 40,8 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich in den ersten sechs Monaten 2008 auf EUR 27,4 Mio. (1. Halbjahr 2007: EUR 21,4 Mio.) und basieren auf höheren
Betriebskosten und höheren Instandhaltungs- kosten für deutsche Wohnimmobilien.
Der Konzerngewinn stieg aufgrund des Wegfalls eines Sondereffekts in der Vergleichsperiode des Vorjahres (EUR 21 Mio. für die Restrukturierung des s Immo Invest Genussscheines) besonders kräftig von EUR 1,0 Mio. auf EUR 9,0 Mio. an. Der
Gewinn pro
Aktie ging ebenfalls auf EUR 0,13 deutlich hinauf (1. HJ 07: EUR 0,01). Der Net Operating Income (
NOI) sowie der operative
Cashflow stiegen im selben Zeitraum um jeweils 11 %: der NOI lag bei EUR 35,8 Mio. und der Cashflow bei EUR 28,3 Mio. Der
NAV (
Net Asset Value) lag zum 30.6.2008 mit EUR 9,9 pro Aktie um 5 % höher als in den ersten sechs Monaten 2007.
Das Immobilienportfolio (265 Objekte) stieg von EUR 1,3 Mrd. auf EUR 1,7 Mrd. in den ersten sechs Monaten 2008. Die Gesamtnutzfläche betrug 1.444.100 m2 (+ 33 %). Die Brutto-
Mietrendite des Portfolios betrug per 30.6.2008 für das Gesamtportfolio 6,3 % - der Vermietungsgrad lag bei 91 %.
Im seinem Ausblick bestätigt das s Immo-Management "unter den nach wie vor angespannten Bedingungen der Finanz- und Kapitalmärkte" die Anfang des Jahres erfolgte Prognose für 2008 (Umsatz: EUR 99 Mio., Mieterlöse: EUR 78 Mio., EBIT: EUR 72 Mio.). Nach Einschätzung des Managements wird der Wert des Gesamtportfolios halten, vereinzelte notwendige Abwertungen werden durch Neubewertungsgewinne kompensiert. "Darüber hinaus sollten auch im dritten und vierten Quartal weitere über den Schätzwerten liegende Verkäufe in Österreich und Deutschland einen zusätzlichen positiven Ergebnisbeitrag liefern", prognostizierte das Immo-
Unternehmen.
"Wir sind mit der operativen Entwicklung unserer Gesellschaft im ersten Halbjahr angesichts der herrschenden Rahmenbedingungen sehr zufrieden. Obwohl auch wir mit höheren Finanzierungskosten konfrontiert sind und im derzeitigen Umfeld kaum Neubewertungsergebnisse zu verzeichnen sind, konnten wir unterm Strich ein erfreuliches Ergebnis erzielen", kommentierte Holger Schmidtmayr,
Vorstand der
Sparkassen Immobilien AG.