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14.08.2008

Wie entwickelten sich die Themen-Zertis der RCB seit der jeweiligen Emission?

ABN Amro liefert Mini Short Produkte auf mehrere österreichische Basiswerte
(c)



Die Raiffeisen Centrobank hat in den vergangenen Jahren unter anderem eine Vielzahl von Themen-Zertifikaten emittiert. Manche dieser Zertifikate gibt es bereits seit fast vier Jahren, Zeit um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Wie haben sich diese entwickelt, absolut und auch in der Performance pro Jahr?

Stahl Basket on Top

Grundsätzlich sehe man bei den Themen- Zertifikaten selektives Interesse für rohstofflastige Zertis, wie Heike Arbter von der RCB auf BE-Anfrage mitteilt. Man könne aber keine generelle Aussage über eine stärkere Nachfrage treffen, die Produkte und Themen würden aber hauptsächlich auf Kundenwunsch aufgelegt. Ausserdem würden die Zusammensetzungen der den Themen-Zertifikaten zugrunde liegenden Baskets nicht verändert.

Auf der langen Liste der Themen-Zertifikate der RCB steht der Stahl-Basket mit der besten Performance ganz oben. Die Laufzeit wird bis dato mit 1427 Tagen angegeben, also knapp vier Jahre. Seit der Emission ergibt sich ein Gesamtertrag von rund 247 Prozent, pro Jahr ergibt das gut 62 Prozent. Darin enthalten sind unter anderem so klingende Namen wie China Steel, ThyssenKrupp oder auch die voestalpine. Die ISIN ist AT000615315 und die Laufzeit unterliegt keiner Begrenzung, wie bei allen Themen-Zertifikaten.

Auf dem letzten Platz ist, nicht ganz überraschend, der Immobilienbasket 3. Die Laufzeit ist seit dem 3. Juli 2007 und die Gesamtperformance liegt bei einem Minus von knapp 48 Prozent bzw. minus 42 Prozent p.a.. Darin enthalten sind die meisten Wiener Immobilienwerte, also CA Immo und CA Immo International, Eco Business, Immoeast, Immofinanz, Atrium und Warimpex. Wer auf einen Rebound setzen will: Die ISIN ist AT0000A05VP8. Insgesamt stehen auf der Liste 25 Themen- Zertifikate, davon waren 10, teilweise deutlich, im Plus. Deutliche Gewinne wurden auch mit dem Energy Tracker erwirtschaftet, das Plus liegt bei 87 Prozent. Der grösste absolute Verlierer ist der Immobilienbasket 2, mit rund 50 Prozent, aber die Performance pro Jahr war mit minus 31 Prozent nicht so stark wie bei Ausgabe 3.

Mini Shorts von ABN

Das Angebot auf österreichische Werte wird aktuell mit einigen Mini Short Produkten von der ABN Amro ergänzt. Gecovert werden diesmal Andritz, BWT, bwin, Flughafen Wien, Intercell, OMV, Raiffeisen International, RHI Telekom Austria, Verbund und voestalpine.

(rl)

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