Vom erheblichen Preisunterschieden beim Wohnungskauf in
Österreich berichtet die Immobilienplattform immobilien.net. Bei derselben Grösse und Ausstattung zahlt man im Westen bis zu dreimal mehr als im Osten Österreichs, geht aus der aktuellen Auswertung der Angebotspreise für Eigentumswohnungen in ausgewählten österreichischen Städten hervor.
Die teuerste Stadt Österreichs ist Kitzbühel mit Preisen über 3.000,-
Euro pro Quadratmeter Wohnungseigentum. Die teuerste Landeshauptstadt beim Wohnungskauf ist Innsbruck, die mit 2.720,- Euro pro Quadratmeter deutlich vor allen anderen Landeshauptstädten liegt.
Salzburg ist mit rund 2.400,- Euro pro Quadratmeter im vergangenen Jahr die zweitteuerste Landeshauptstadt Österreichs.
Wien befindet sich auf Platz drei (rund 2.200,- Euro pro Quadratmeter im Jahr 2007), Bregenz wurde deutlich günstiger und liegt mit knapp über 2.000,- Euro nun hinter Wien.
Teure Luxuslagen rund um Wien
Im Osten Österreichs zählen laut Erhebung neben Wien vor allem bekannte Städte in unmittelbarer Nähe der Bundeshauptstadt zu den teuren Gebieten. "Erholungswert und Image zählen neben Infrastruktur zu den Preistreibern", heisst es in dem Bericht von immobilien.net. In Perchtoldsdorf etwa kostete im vergangenen Jahr der Quadratmeter Wohnungseigentum durchschnittlich 2.466,- Euro, in Klosterneuburg waren es im Schnitt 2.257,- Euro und in Purkersdorf schlug der Wohnungskauf durchschnittlich mit 2.069,- Euro pro Quadratmeter zu Buche.
Eisenstadt gibt es am billigsten
Günstigste Landeshauptstadt ist weiterhin Eisenstadt - hier beträgt der Angebotspreis für Wohnungseigentum derzeit nur rund 970,- Euro pro Quadratmeter. St. Pölten ist mit knapp unter 1.000,- Euro pro Quadratmeter auf Platz zwei der günstigsten Landeshauptstädte Österreichs. Deutlich teurer ist es hingegen in den Landeshauptstädten Klagenfurt, Graz und Linz, die sich im preislichen Mittelfeld bewegen (rund 1.800,- bis 1.900,- Euro pro Quadratmeter). Den stärksten Zuwachs bei den Preisen für Eigentumswohnungen gab es in Linz.