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23.07.2008

Laura Rudas instrumentalisiert Thema "Musik" für Nationalrats-Wahlkampf

"Österreichs Musikwirtschaft muss wieder stärker als Wirtschaftsfaktor wahrgenommen werden", fordert die SPÖ-Jungpolitikerin
(c)
Wiki-Words im Artikel:
Der Wahlkampf hat den österreichischen Rundfunk erreicht. Dieses Mal nicht nur in der Form, dass die heimischen Parteien ihre Wahlwerbespots auf Ö3 und Co. platzieren. SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Laura Rudas fordert mehr österreichische Musikproduktionen im heimischen Rundfunk, die die österreichische Musiklandschaft als unterschätzten Wirtschaftsfaktor beurteilt wissen will. "Österreichs Musikwirtschaft schafft Arbeitsplätze und muss wieder stärker als Wirtschaftsfaktor wahrgenommen werden", fordert sie daher.

Eine angemessene Präsenz heimischer Produktionen im Hörfunk wäre daher erstrebenswert. Ziel sollte ein nationaler Anteil in Höhe des EU-weiten Durchschnitts von zumindest 40 Prozent sein. Es gebe in Österreich eine Menge junger talentierter Musiker. "Ihre Musik wird nur zu wenig gespielt. Österreich kann es sich nicht leisten, auf diese Talente zu verzichten."
(hd)
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