Um sich auf dem hart umkämpften Markt des Musikdownloads besser durchzusetzen, präsentiert sich das amerikanische Portal eMusic im neuen Design und mit zusätzlichen Elementen aus sozialen Netzwerken
(Wien, 22.7.2008) Um sich erfolgreicher gegen den Marktführer iTunes behaupten zu können, will das amerikanische Musikdownload-Portal eMusic "die Wände des klassischen Musikvertriebs einreißen". Künftig soll bei eMusic neben der Suche nach neuer Musik auch möglich sein, nach Profilen aus verschiedenen sozialen Netzwerken, Wikipedia-Einträgen, Fotos von Flickr und Videos von YouTube zu suchen, berichtet die englische Zeitung "The Guardian". Durch die neue Strategie will eMusic zusätzliche Kunden anlocken und somit weiteren Boden gegenüber dem Marktführer Apple und seinem iTunes-Music-Store gewinnen.
eMusic ist eigenen Angaben zufolge derzeit "eine starke Nummer zwei" am Online-Musik-Markt hinter Apples iTunes-Store. Apples Online-Musikgeschäft hat in den USA einen Marktanteil von etwa 80 Prozent. Im Vergleich zum Marktführer unterhält eMusic aber keinerlei Kooperationen mit den großen Musiklabels EMI, Sony BMG, Universal und Warner. Dafür findet sich im eMusic-Angebot aber eine Vielzahl an Musikdateien im MP3-Format, die ohne Kopierschutz erworben werden können.
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