Der amerikanische Computerhersteller Apple hat heute die Ergebnisse des dritten Quartals im Geschäftsjahr 2008 bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal, das am 28. Juni endete, erzielte Apple einen Umsatz von 7,46 Milliarden US-Dollar (Plus von 38 Prozent) sowie einen Netto-Gewinn von 1,07 Milliarden US-Dollar bzw. 1,19 US-Dollar pro Aktie - 31 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Mit dem Ergebnis des dritten Quartals übertraf der Konzern aus San Francisco dagegen die Erwartungen
"Wir sind stolz das erfolgreichste Juni-Quartal in Bezug auf Umsatz und Gewinn in der Geschichte von Apple bekannt geben zu können", sagt Steve Jobs, CEO von Apple. "Wir haben einen neuen Rekord bei den Mac-Verkäufen aufgestellt, mit dem iPhone 3G glauben wir einen wirklichen Gewinner im Portfolio zu haben"
Rekord bei Macintosh-Computern
Die starken Quartalszahlen verdankte der Kultkonzern eigenen Angaben zufolge der starken Nachfrage nach Macintosh-Computern und iPods. Apple hat im dritten Quartal 2.496.000 Macintosh-Computer ausgeliefert, das entspricht einer Steigerung von 41 Prozent beim Absatz sowie 43 Prozent beim Umsatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal. 11.011.000 iPods sind im zurückliegenden Quartal über den Ladentisch gegangen, das sind 12 Prozent Absatzwachstum sowie sieben Prozent Umsatzwachstum. Im zurückliegenden Quartal sind zudem 717.000 iPhones verkauft worden, im Vergleich zu 270.000 im Vorjahresquartal.
"Wir sind äusserst zufrieden mit unserer Geschäftsentwicklung und dem Zuwachs von knapp 5,4 Milliarden US-Dollar an Barmitteln in den ersten neun Monaten unseres Geschäftsjahres", ergänzt Peter Oppenheimer, Finanzchef von Apple.
Ausblick enttäuscht
Oppenheimer erwartet für das vierte Fiskalquartal 2008 einen Umsatz von 7,8 Milliarden US-Dollar bzw. 1,00 US-Dollar pro verwässerter Aktie. Apple hat die Anleger mit dem Ausblick enttäuscht und die Aktie nachbörslich auf Talfahrt geschickt. Analysten waren bislang von 1,25 Dollar ausgegangen. Für den Umsatz erwarteten Analysten 8,3 Milliarden Dollar. Apple-Aktien brachen nachbörslich zehn Prozent ein. Allerdings: Apple ist generell für eher zurückhaltende Prognosen bekannt.
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