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18.07.2008 17:17
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Telekom Austria verliert Festnetz-Chef

Rudolf Fischer wird laut Zeitung im Herbst das Unternehmen verlassen

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Die Telekom Austria muss sich mitten in der brisanten Diskussion um einen Personalabbau einen neuen Top-Manager suchen, denn Festnetz-Chef Rudolf Fischer (55, im Bild) verlässt im Herbst das Unternehmen. Das berichtet "Die Presse" in ihrer Wochenendausgabe. Die Telekom Austria wollte die Meldung auf Anfrage nicht kommentieren. Fischer, der auch Stellvertreter von Konzern-Boss Boris Nemsic ist, meinte zur "Presse", er will "zum jetzigen Zeitpunkt" keine offizielle Stellungnahme abgeben.

Fischer, dessen Vertrag bis April 2011 läuft, beendet seine bei Alcatel Austria begonnene Telekom-Karriere "aus persönlichen Gründen", wird in Konzernkreisen betont. Im Gegensatz zu dem nicht ganz friktionsfreien Verhältnis mit Ex-TA-Chef Heinz Sundt sei die Zusammenarbeit mit Nemsic und Finanzchef Hans Tschuden gut gewesen. Im Umfeld von Fischer wird ein Jobwechsel ausgeschlossen. Anders als vor zwei Jahren, als er sich für einen Vorstandsjob bei den ÖBB bewarb, habe der HTL- und Wirtschaftsuni-Absolvent keine Ambitionen.

Sehr wohl dürfte aber die schwierige Situation, in der die TA steckt, bei den Überlegungen Fischers eine Rolle gespielt haben, meinen Insider. Das Festnetz verliert massiv Kunden - pro Monat im Schnitt 20.000. Im Mobilfunk, seit Jahren die Cash-cow des Konzerns, fressen Marktsättigung und Preiskampf die Gewinnmargen. Gleichzeitig kostet der Markteintritt in Ländern wie Weissrussland, Mazedonien und Montenegro viel Geld.

Obwohl Fischers Pläne noch gar nicht offiziell sind, bringen sich dem Vernehmen nach schon Anwärter aus dem eigenen Haus in Position, schreibt "Die Presse". Ambitionen werden etwa Gernot Schieszler nachgesagt. Fischers Finanzchef und Vize im Festnetz hat eine steile Karriere hinter sich. Vom Berater Czipin als Assistent des Finanzvorstandes für den Börsegang im Jahr 2000 zur Telekom geholt, war der damals erst 30-Jährige dann für das Controlling verantwortlich. Der anerkannte Finanz-Experte gilt als "Festnetz-Fan".

Den Sprung vom Mobilfunk zum Festnetz soll Hannes Ametsreiter erwägen. Der Salzburger, dessen Karriere bei Procter & Gamble begann, kam 1996 zur Mobilkom, wo er seither für Marketing verantwortlich ist. Seit der Konzern-Umstrukturierung im Jahr 2006 gehört er auch dem Vorstand der TA-Holding an. (rAPA/red)

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Ronny Pecik-Partner Sawiris stellt der Regierung bei der Telekom die Rute ins Fenster 2012-05-24 16:50:57
LASKler
225 Postings
seit 2012-02-28
> ^^2012-05-24 22:44:29


In SüdAmerika würde man für solche Aussagen Enteignet, und solche Unternehmen wieder in den Staats besitz zurück geführt ...

, Nr. 2 
antworten
derschonwieder
276 Postings
seit 2011-04-07
>> Re(1): ^^2012-05-25 10:13:20


ja das sind sie die neuen Herrscher der Welt.

http://www.langelieder.de/lit-ziegle...

"Privatwirtschaftlich" bedeutet wahrscheinlich die Infrastruktur veralten zu lassen und die Tarife zu erhöhen und alles was möglich ist abzusplitten, zu verkaufen und auszuschütten.

Die Telekom ist zwar kein gesundes Unternehmen unter zu großem politischen Einfluss, aber es wird nachhaltig investiert.

Im Bereich Infrastruktur müssen auch volkswirtschaftliche Interessen gewahrt bleiben.

Pest oder Cholera.

, Nr. 3 
antworten
tradingdilettant
93 Postings
seit 2009-10-10
>>> Re(2): ^^2012-05-25 11:44:25


Walter Hotz, Vorsitzender des Zentralausschusses der Telekom-Betriebsräte, ließ uns heute in einer Aussendung wissen: "Sollte die Gruppe Pecik-Sawiris versuchen, mit weiteren Aktienkäufen die Republik Österreich unter Druck zu setzen um auch Aktien der Republik kaufen zu können, wären Pecik und Sawiris unwillkommene Eigentümer, die wieder zu gehen hätten. Die Telekom Austria braucht Eigentümer, die die Mitarbeiter der Telekom in den Mittelpunkt stellen und ihre Leistung schätzen und am Erfolg des Unternehmens interessiert und nicht an schnellem Geld für die eigene Tasche."

--> Für die Betriebsräte soll die Telekom Austria also primär für die Mitarbeiter da sein.
--> Und ich Naivling dachte immer, ein Unternehmer sollte sich ausschließlich in den Dienst seiner Kunden stellen ...

PS: Den Poster namens "LASKler" empfehle ich einen längeren Aufenthalt in Südamerika. Enjoy it. Have fun with communism!

, Nr. 4 
antworten
derschonwieder
276 Postings
seit 2011-04-07
>>>> Re(3): ^^2012-05-25 15:06:33


Wenn die Aktie unter die 7 fällt steig ich wieder ein.

, Nr. 5 
antworten
LASKler
225 Postings
seit 2012-02-28
>>>>> Re(4): ^^2012-05-25 20:31:55


@tradingdilettant:

Gewinne --> Privatisieren (OMV, Verbund, TKA usw.), Verluste --> Verstaatlichen (HYPO A. A., Volksbank usw.) ist doch viel besser?!


, Nr. 6 
antworten
tradingdilettant
93 Postings
seit 2009-10-10
>>>>>> Re(5): ^^2012-05-26 06:34:03


Nein, das ist nicht besser.
Erwähnte Banken hätten nach den Gesetzen der Vernunft - und des Marktes - pleite gehen müssen.

, Nr. 7 
antworten


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