Die 1980 in Nigeria geborene Nneka Egbuna lebt seit 1999 in Deutschland und bastelt dort an einer fast schon lächerlich stilvoll zusammengerührten Mischung aus Conscious Hip-Hop im Sinne von Mos Def oder A Tribe Called Quest, Soul, an den Wurzeln arbeitendem Reggae und Glam - resistentem R&B.
Verständlich also, dass ihr und ihrem Zauber-Sound beständig Joy Denalane als Verweis nahe gelegt wird. Ihr sehr gutes, erstes Album "Victim of Truth" brachte ihr Vergleiche mit Lauren Hill ein, Erykah Badu lugt um die Ecke. "No Longer at Ease" gestaltet sich im Songwriting gewagter und ausgefeilter, etwas - für zweite Alben wohl nicht ungewöhnlich - glattgebügelter zwar, und als relative Erleuchtung. (8/10)
Philipp L'Heritier
(Gastrezension von tba-online.cc)
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