Noch bis 31. 12. d.J. können österreichische Anleger den RWB Private Capital Fonds International III zeichnen und sich so an der Entwicklung von über 290 Unternehmen weltweit beteiligen. Die Möglichkeit, sich via international investierendem Dachfonds an einem Private EquityPortfolio mit hohem Reifegrad als neuer Anleger beteiligen zu können, ist laut RWB PrivateCapital (Austria), Innsbruck, "einzigartig im deutschsprachigen Raum".
Das Platzierungsvolumen von 410,5 Mio. Euro ermöglicht eine Vielzahl von Beteiligungen über verschiedene Finanzierungsanlässe und Regionen.
Derzeit sind 239,5 Mio. Euro in 37 verschiedene Private Equity Zielfonds investiert, die sich an 291 Zielunternehmen beteiligen. Da die ersten Zielfonds bereits im Jahr 2005 gezeichnet wurden und noch im selben Jahr ihre Investitionstätigkeit aufgenommen haben, konnte der Private Capital Fonds III bereits Rückflüsse in Höhe von 9,2 Mio. Euro im Portfolio verzeichnen. Diese resultieren aus Unternehmenstransaktionen, bei denen das 1,5-fache des investierten Kapitals erzielt wurde. Damit hat der Fonds bereits vor Ende der Platzierungsfrist Gewinne von knapp über 3 Mio. Euro realisiert.
Jüngstes Beispiel ist der Exit von Apertio. Der Venture Capital Fonds Eden konnte Anfang 2008 den britischen Softwareproduzenten nach nur zweijähriger Haltedauer - was für einen Frühphasen-Fonds sehr kurz ist - erfolgreich an Nokia Siemens Networks verkaufen. Zwei der zuletzt hinzugekommenen Zielfonds konzentrieren sich auf Investitionen in Wachstumsmärkte: Southern Cross III ist spezialisiert auf die Übernahmen von Familienunternehmen und Konzern-Spinoffs in Lateinamerika, Gaja I ist ein in Indien tätiger Fonds. Der Fonds Edmond de Rothschild II nutzt die Investitionsmöglichkeiten in Sektoren mit Wachstums- und Konsolidierungspotenzial in Frankreich, während Radius III auf die Frühphasen- finanzierung US-amerikanischer Unternehmen im Gesundheitssektor spezialisiert ist.
Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Chancen im Bereich Distressed Buyout - also die Finanzierung etablierter Unternehmen, die einen vorübergehenden Liquiditätsengpass durchlaufen - fiel die Entscheidung erneut auf einen Fonds des erfolgreichen Managementteams Ares. Die RWB investiert seit 2003 in Fonds des Ares-Teams, dessen Performance sich an der Entwicklung der Beteiligung an Fonds I und II zeigt.