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(c) Bloomberg
05.07.2008

Immos - Schlechteres Sentiment

Von Bettina Schragl
 
Analysten-Reports zu Immotiteln haben derzeit eines gemeinsam: Den Hinweis, dass sich das Sentiment für europäische Immoaktien weiter verschlechtert hat, vor allem für die Region Osteuropa. Unicredit-Analyst Alexander Hodosi setzt daher in der Berechnung für das Immoeast-Kursziel einen Abschlag von 20% zum erwarteten NAV an.

Lehman-Analyst Ireneus Stanislawek zufolge geht unter den Anlegern generell die Angst um, dass die Immomärkte in CEE eine harte Landung hinlegen könnten. Die aktuelle Risikoaversion dürfte dazu führen, dass die Immoaktien noch geraume Zeit unter ihrem Fair Value notieren werden. Diverse Abschläge in der Bewertung führen daher auch bei Lehman dazu, dass die Kursziele von Immofinanz und Immoeast um 30% oder mehr unter dem NAV, der auf Sicht von 12 Monaten erwartet wird, liegen.

Neben den Ergebnissen für das abgelaufene Quartal und dem damit verbundenen Ausmass von Neubewertungsgewinnen (Marktteilnehmer erwarten eine weitere Ausweitung der Renditen) wird auch interessant, ob die Immounternehmen ihre Entwicklungspipelines für Osteuropa in vollem Ausmass beibehalten. CA Immo International hat diese bereits gekürzt, auch die Immoeast wäre laut Unicredit ein Anwärter dafür. Hinzu kommt, dass international noch nicht viele Immounternehmen die Ausweitung der Renditen in ihren jüngsten Quartalsberichten berücksichtigt haben. Von dieser Seite ist also auch noch ein Schub zu erwarten.

Aus dem Börse Express vom 4. Juli 2008

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