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04.07.2008
Leichte Erholung in kommender Woche möglichVon Erste Bank Analyst Gerald Walek*
Wie in der vergangenen Woche ist auch diese Woche die Zahl der ATX-Aktien mit einer positiven Performance (4 an der Zahl) gering. Deutlich positiv konnte sich Telekom Austria, im allgemeinen Sog des europäischen Telekomsektors, mit einem Plus von 6,9% entwickeln. Mit einem Plus von jeweils 1,6% sowie 1,3% konnten sich auch die Papiere von Erste Bank und OMV etwas erholen. Die Liste der Verlierer dagegen ist deutlich umfangreicher (16 Titel) und wird wie in der letzten Woche von zyklischen Werten angeführt. Den deutlichsten Abschlag (-13,9%) musste diese Woche Zumtobel hinnehmen. Grund dafür ist im Wesentlichen der vorsichtigere Ausblick des Managements für das Geschäftsjahr 2008/09. Aber auch viele andere Industrie- und Maschinenbau Titel wie Wienerberger (- 13,7%), voest (-10,2%), RHI (-9,1%), Andritz (-8,2%) und Palfinger (-6,1%) erfreuen sich weiterhin nur sehr geringer Beliebtheit. Nächste Woche wird Alcoa in den USA die Berichtssaison eröffnen und am Donnerstag wird Agrana Zahlen für das erste Quartal 2008/09 berichten. Es bleibt abzuwarten, ob die nun beginnende Berichtssaison den Märkten Unterstützung bieten kann oder ob operative Enttäuschungen zusätzlich Druck auf die Indizes ausüben werden. Unser Ausblick bleibt in Anbetracht des schwachen Umfeldes weiterhin verhalten. Wir denken jedoch, dass es nächste Woche zu einer leichten Erholung kommen könnte. * Aus dem Equity Weekly des Erste Bank Research |